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E-Learning Trends
Was sind die wichtigsten und größten Trends im E-Learning? Wohin geht die Reise und was macht erfolgreiches E-Learning aus?

Die Menschheit hat in den letzten Jahren eine noch nie dagewesene Situation erlebt. Es ist sehr traurig, wenn wir auf die menschlichen und wirtschaftlichen Verluste zurückblicken, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden. Die Pandemie führte jedoch auch zu zahlreichen Veränderungen auf den globalen Märkten, die in einigen Branchen zu einem enormen Wachstum führten. Während mehrere Branchen von der Corona-Pandemie betroffen waren, verzeichnete die E-Learning-Branche ein enormes Wachstum und zeigte ihr Potenzial für technologischen Fortschritt. Der unerwartete Ansturm auf die E-Learning-Branche hat die Türen zu unbegrenzten Möglichkeiten geöffnet. Das Potenzial, das die Welt im Online-Lernen gesehen hat, ist überwältigend. Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen – sie alle tendieren zu Online-Bildungsangeboten. Mit dem zunehmenden Interesse der globalen Wirtschaftsgemeinschaft an Online-Bildung haben auch die E-Learning-Trends ihre Richtung geändert; daher finden in der Branche bedeutende technologische Entwicklungen statt. Große Zeiten in der E-Learning-Branche stehen uns noch bevor! Wir zeigen Ihnen, was Sie im Jahr 2022 von der E-Learning-Branche erwarten können. Die E-Learning-Branche hat massiv von den sich ändernden Lerngewohnheiten und der Zunahme des virtuellen Interesses profitiert. Die folgenden E-Learning-Trends werden den Weg zu einer neuen und intelligenten Art des Lernens weisen:

Künstliche Intelligenz

Einer der neusten E-Learning-Trends, die im Mittelpunkt der Diskussion stehen, ist die künstliche Intelligenz (KI). Die Rolle der KI wird beim Online-Lernen immer wichtiger, da sie bei der Personalisierung des Lernens bewundernswerte Fähigkeiten gezeigt hat. KI spielt eine entscheidende Rolle bei der Erfassung und Analyse von Daten der Lernenden auf LMS-Plattformen, wie z. B. Stärken, Schwächen, Interessen und Fähigkeiten. Mit Hilfe von KI können die Lernpfade der Mitarbeiter sehr detailliert verstanden und analysiert werden. Unternehmen und große Bildungseinrichtungen nutzen KI, um sprachgesteuerte Bots zu entwickeln, die die Suche nach Inhalten vereinfachen. Sie helfen den Mitarbitern, die gewünschten Kurse mit Leichtigkeit zu finden und ihre Lernerfahrung zu verbessern.

Immersive Technologien

Neben der künstlichen Intelligenz hat das immersive Lernen ein enormes Potenzial im Kaleidoskop des E-Learning gezeigt. Dazu gehören Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Extended Reality (XR). Immersive Technologien schaffen mit Hilfe von AR- und VR-Geräten eine Lernumgebung, die den Mitarbeitern einen künstlich erzeugten Raum bietet, der in der Realität nur sehr kostspielig und schwer zu schaffen ist. Sie tragen dazu bei, die Kluft zwischen Theorie und praktischen Anwendungen zu verringern, was letztlich zur Entwicklung vielversprechender Lösungen führt.

Spielbasiertes Lernen

Gamification im E-Learning ist ein aufstrebendes Phänomen, das bereits von zahlreichen LMS-Plattformen übernommen wurde. Es beinhaltet den Einsatz von Spielmechanismen, um das Publikum in den Lernprozess einzubinden und die Standards für Zuverlässigkeit zu erhöhen. Mitarbeiter sind nach einer spielerischen Schulung motivierter, ihre Aufgaben zu erledigen. Spielbasiertes Lernen wird im Jahr 2022 zu einer der Säulen der E-Learning-Strategie werden, da die Unternehmen bereit sind, immer mehr für ein spielbasiertes Lernerlebnis auszugeben. Die bisherige Anwendung von Gamification hat der Welt gezeigt, wie nützlich sie sein kann, da sie das Engagement und die Bindung der Lernenden fördert und einen gesunden Wettbewerb unter den Mitarbeitern anregt.

Big Data-Analytik

Die Welt entwickelt sich weiter und damit auch die Art und Weise, wie Menschen lernen. Die Taktiken, die gestern für eine effektive Lernerfahrung eingesetzt wurden, funktionieren morgen vielleicht nicht mehr. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter ändern sich und erfordern eine individuellere Betreuung. Um eine personalisierte Lernumgebung zu schaffen, müssen wir die Big Data-Analyse fest im Griff haben. Big-Data-Analysen umfassen alle von den Benutzern während ihrer Interaktion mit dem Schulungsmodul Ihrer E-Learning-Plattform erstellten Inhalte. Durch das Sammeln und Analysieren der Nutzerdaten können Sie sich an die individuellen Bedürfnisse Ihrer Lernenden anpassen. Im Jahr 2022 wird derjenige erfolgreich sein, der das Verhalten und die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter versteht und darauf reagiert.

Micro-Learning

Micro-Learning ist eine Methode, bei der die Lernenden mundgerecht aufbereitete Inhalte in einem bestimmten Zeitraum vermittelt bekommen. Die zeiteffektiven und medienreichen Inhalte des Micro-Learnings erleichtern das effektive Lernen der Mitarbeiter und erhöhen die Behaltensrate des Wissens. Micro-Learning ist einer der wichtigsten Trends in der E-Learning-Branche. Micro-Learning ist besonders in Unternehmen beliebt, die ihre Arbeitsabläufe ständig ändern und in einem hohen Tempo arbeiten.

Adaptives Lernen

Dieser E-Learning-Trend ist seit einigen Jahren in aller Munde und wird auch in den kommenden Jahren weiter im Trend liegen. Mit adaptivem Lernen können die Mitarbeiter in ihrer eigenen Zeit und ihrem eigenen Tempo lernen. Im Jahr 2022 wird das adaptive Lernen voraussichtlich neue Höhen erreichen, da es mit künstlicher Intelligenz integriert wird. Die Mitarbeiter können dann selbst entscheiden, welche Art von Lernpfad sie beim adaptiven Lernen wählen möchten.

Videobasiertes Lernen

Der Einsatz von Videos ist in letzter Zeit zu einem festen Bestandteil von Online-Schulungen geworden und wird auch in Zukunft im Mittelpunkt der E-Learning-Plattformen stehen. Eine Umfrage hat ergeben, dass 69 % der Verbraucher das Ansehen von Videos dem Konsumieren anderer Inhalte vorziehen. Heutzutage sehen sich Lernende lieber Demos, Tutorials, Videovorlesungen und andere Arten von Videoinhalten an als Lehrbücher oder Handbücher. Videos sind visuell ansprechender, fesselnder und haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie die Informationen besser vermitteln als jede andere Art des Lernens.

Soziales Lernen

Soziales Lernen ist nicht auf das Lernen vor Ort beschränkt, sondern kann auch online stattfinden. E-Learning-Plattformen nutzen kreative und innovative Ansätze, um die Interaktion zwischen den Nutzern durch Teamarbeit und gemeinsame Aufgaben zu fördern.

Sind Sie bereit für die Zukunft?

Wir sehen diese Trends als die bevorzugten Lernformen und -methoden im kommenden Jahr voraus. Unabhängig davon, ob es sich um Trends in der Lerntechnologie oder bei den Lerninhalten handelt, werden sich diese Trends weiterhin auf die Art und Weise auswirken, wie Mitarbeiter lernen und Unternehmen von diesen Modalitäten und Maßnahmen profitieren. Während die Mitarbeiter in der Lage sind, das Gelernte besser auf ihre Arbeit anzuwenden und das Gelernte zu behalten, werden die Unternehmen mehrere Arbeitsstunden für Schulungen einsparen, wenn diese Tools und Methoden effektiv eingesetzt werden. Unternehmen müssen diese Tools und Methoden nutzen, um in ihrem Bestreben, agilere und anpassungsfähigere lernende Organisationen zu werden, Fortschritte zu machen.

Was ist Customer Education?

von Peter

Customer Education (dt. Kundenweiterbildung bzw. Produktschulungen) ist der Prozess der Entwicklung einer formalisierten Schulungsinitiative, die den Kunden hilft, schnell Erfolge mit einem Produkt zu haben und den wahren Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung zu erkennen. Sie ist die Kunst, Kunden mit Weiterbildung zu überzeugen. Viele Software Unternehmen setzen bereits auf eine Customer Education Strategie […]

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17/01/2022

5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

von Peter

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07/01/2022

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Quelle: Unsplash

Wie bei allen Dingen im Leben gibt es auch beim E-Learning Herausforderungen, denen man irgendwann begegnen kann. Egal, ob Sie mit einem Mangel an Budget oder Akzeptanz zu kämpfen haben, mit diesen praktischen Tipps können Sie Ihre größten E-Learning-Herausforderungen meistern. In der Welt der L&D-Teams gehören die Herausforderungen des Lernens und der Entwicklung zum Alltag – vom Kampf gegen langweilige Schulungsinhalte über die Beanspruchung knapper Budgets bis hin zum Kampf gegen die Pandemie. Bei so vielen Hindernissen, die es zu überwinden gilt, kann sich die Durchführung eines betrieblichen Schulungsprogramms manchmal wie ein Spießrutenlauf anfühlen. Deshalb haben wir eine Liste mit den 8 größten Herausforderungen zusammengestellt, mit denen sich L&D-Teams regelmäßig konfrontiert sehen, und Tipps, wie Sie diese bewältigen können.

1. Langweilige Inhalte in tolle E-Learning-Erlebnisse verwandeln

Trockene und langweilige Lerninhalte sind der Fluch jedes L&D-Profis. Sie müssen eine gesunde Dosis an Innovation, Kreativität und alle verfügbaren Ressourcen einsetzen, um sie in etwas Ansprechendes und Aufregendes zu verwandeln. Hier können zum einen sogenannte Social Learning-Tools helfen. Diese ermöglichen es den Lernenden, Fragen zu stellen und Antworten direkt von anderen Nutzern und internen Fachleuten zu erhalten und dieses Wissen dann im gesamten Unternehmen zu teilen. Darüber hinaus können Sie die Kontrolle an Ihre Mitarbeiter abgeben und sie dazu ermutigen, ihre eigenen Lerninhalte zu erstellen (die dann von Ihnen überprüft werden). Dies ist ein großer Bewusstseinswandel, aber er kann wertvolle Ergebnisse generieren und die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen, da diese die Inhalte als relevanter, authentischer und anwendbarer empfinden. Zusätzlich können die Variante des Micro-Learning nutzen oder Blended-Learning-Kurse einbauen.

2. Mangelndes Engagement und fehlende Motivation der Mitarbeiter

Leider wird sich nicht jeder Mitarbeiter zu 100 % auf das E-Learning einlassen. Sie sind vielleicht abgelenkt, beschäftigt oder einfach unmotiviert. Um dem entgegenzuwirken, müssen Sie ihnen interaktive und fesselnde E-Learning-Kurse anbieten, die ihren Interessen entsprechen und auf ihre Ziele abgestimmt sind. Die Mitarbeiter müssen den Wert des E-Learning-Kurses erkennen, wenn Sie wollen, dass sie aktiv daran teilnehmen. Hierbei kann Ihnen das Prinzip des Microlearnings zugutekommen, um das Engagement Ihrer Mitarbeiter zu fördern. Zudem könnten die E-Learning-Kurse an individuelle Jahresziele der Mitarbeiter gekoppelt werden, um die Motivation zu steigern.

3. Vielfalt moderner Technologien

Jedes Jahr gibt es neue technische Tools, Gadgets und Softwares, die Sie zur Verbesserung von E-Learning-Methoden einsetzen können. Bei so viel digitalem Wandel kann es jedoch schwierig sein, zu erkennen, welche neue Lerntechnologie eine Investition wert ist. Nehmen Sie an technischen Konferenzen, Veranstaltungen und Fachmessen teil. Lesen Sie Artikel, Blogs und Rezensionen zu diesen Technologien. So bleiben Sie auf dem Laufenden, was entwickelt wird, und können vor allem feststellen, welche modernen Lernlösungen Ihren Schulungsanforderungen am besten gerecht werden.

4. Gestaltung von E-Learning-Kursen für verschiedene Generationen

Das Publikum Ihrer E-Learning-Kurse setzt sich heute aus vier verschiedenen Generationen zusammen: den Baby Boomers, der Gen X, den Millennials und der Gen Z. Das kann es schwierig machen, generische E-Learning-Erfahrungen für alle zu erstellen, da jede Generation ihre eigenen Merkmale und Bedürfnisse hat. Um dieses Problem zu lösen, sollten Sie so viel wie möglich über die Ziele, Vorlieben und Hintergründe Ihrer Mitarbeiter in Erfahrung bringen, indem Sie Umfragen durchführen oder eine Lernlösung verwenden, die Daten über das Verhalten sammelt, die Sie dann analysieren können. Nutzen Sie Ihre neuen, detaillierten Daten, um Personas von Mitarbeitern zu erstellen, die es Ihnen ermöglichen, die Lerninhalte auf der Grundlage des Erfahrungsstands und des technischen Know-hows jeder Lerngruppe anzupassen.

5. Unrealistische Fristen

Das Geheimnis zur Überwindung unrealistischer Fristen ist volle Transparenz und Ehrlichkeit. Stellen Sie sicher, dass die Personen, die die Fristen festlegen (Direktoren oder leitende Angestellte), über jeden einzelnen Schritt des E-Learning-Prozesses informiert sind, damit sie wissen, wie viel Arbeit in die Bereitstellung von Lernergebnissen fließt, die für das gesamte Unternehmen von Nutzen sind und mit den Unternehmenszielen übereinstimmen.

6. Unerfahrene Partner

Die Herausforderung Nr. 5 ist oft mit der Herausforderung Nr. 6 verbunden. Wenn die Beteiligten nicht mit E-Learning-Initiativen vertraut sind, werden sie sich nicht bewusst sein, wie schwierig der Design- und Entwicklungsprozess sein kann. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich vorher mit ihnen zusammensetzen und ihnen erklären, was Sie tun werden, welche Erfolgskriterien Sie haben werden, wie Sie Ihre Ziele erreichen werden und wie oft sie einen Fortschrittsbericht erwarten können. Wenn sie wissen, was hinter den Kulissen vor sich geht, sind sie in der Regel viel kooperativer und verständnisvoller.

7. Knappe Budgets

Nicht alle E-Learning-Projekte werden mit unbegrenzten Budgets ausgestattet. In den meisten Fällen stehen nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, so dass Sie kreativ werden müssen, um mit dem zu arbeiten, was Ihnen zur Verfügung steht. Bevor Sie mit einem E-Learning-Projekt beginnen, sollten Sie ein detailliertes Budget aufstellen, in dem alle Ausgaben enthalten sind. Vergewissern Sie sich, dass Sie eine realistische Schätzung der Kosten für das Projekt haben, bevor Sie Ihr Angebot einreichen. Andernfalls müssen Sie möglicherweise auf Ihre Gewinnspanne zurückgreifen, um ein Endprodukt zu liefern, das den Erwartungen entspricht.

8. Das perfekte LMS-Tool finden

Wenn Sie sich in der Vergangenheit schon einmal für ein neues E-Learning-Tool oder Learning Management System (LMS) entscheiden mussten, wissen Sie, wie schwierig der Auswahlprozess sein kann. Hierbei ist es ratsam, die Liste der Funktionen, die Sie unbedingt benötigen, einzugrenzen und dann kostenlose Demos und Testversionen in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise können Sie das Tool auswählen, das den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter und Ihres E-Learning-Entwicklungsteams am besten entspricht.

Fazit

Glücklicherweise überwiegen bei der Arbeit im Bereich L&D die Vorteile bei weitem die Nachteile. Wenn sich von den Herausforderungen nicht einschüchtern lässt und die genannten Tipps beherzigt, kann man das Engagement, die Produktivität, die Effizienz und die Leistung der Mitarbeiter erheblich steigern.

Was ist Customer Education?

von Peter

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17/01/2022

5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

von Peter

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07/01/2022

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Quelle: Unsplash

Das Prinzip des Micro-Learnings hat zweifellos erhebliche Vorteile in die Welt des E-Learnings gebracht. Aber wie jede andere Lernmethode hat es seine Vor- und Nachteile, die L&D-Führungskräfte immer im Hinterkopf behalten sollten. Werfen wir einen Blick auf die 9 Herausforderungen von Micro-Learning:

1. Beschränkung auf wenige Konzepte

Der Hauptzweck von Micro-Learning besteht darin, das Lernen mit kurzen Informationsblöcken zu ermöglichen, die in kurzer Zeit aufgenommen werden können. Eine Herausforderung beim Micro-Learning besteht darin, dass Sie nur einige wenige Inhalte pro Lerneinheit anbieten können – Sie können nicht in die Tiefe gehen oder Teilbereiche besuchen, es sei denn, Sie erstellen Micro-Lessons speziell für diese zusätzlichen Bereiche. Wenn Sie also eine große Menge an Schulungen haben, die Ihre Mitarbeiter im Detail verstehen müssen, müssen Sie sich bewusst sein, dass die Implementierung der Inhalte in Micro-Learning-Nuggets sehr aufwändig ist.

2. Weniger Engagement der Lernenden

Da Mikrokurse relativ kurz und schnell sind, erfordern sie von den Lernenden nur ein geringes Engagement. Sicher, sie passen in ihren vollen Terminkalender, aber sie könnten auch das Interesse verlieren, wenn sie nur wenig Nutzen in Ihrer Schulungsinitiative sehen. Schlimmer noch, einige werden sich nicht einmal die Mühe machen, an den Kursen teilzunehmen. Um Ihr Team zu ermutigen und zu motivieren, an den Kursen teilzunehmen, sollten Sie sich überlegen, wie Sie Ihr Micro-Learning unterhaltsamer und interaktiver gestalten können, z. B. durch Spiele und Quizfragen, Infografiken, Videos und Aufzeichnungen und vieles mehr.

3. Risiken des fragmentierten Lernens

Eine weitere Herausforderung beim Micro-Learning ist das Risiko des fragmentierten Lernens, wenn es nicht richtig gehandhabt wird. Zugegeben, diese Art des Lernens führt zu einer höheren Teilnahmerate, als wenn Sie Ihre Mitarbeiter bitten, ein 50-seitiges Modul zu lesen oder eine einstündige Videovorlesung anzusehen. Aber es ist nutzlos und einfach frustrierend, wenn die Kursinhalte ohne jegliche Struktur zusammengestellt werden. Wenn Sie also Ihre Schulungen in kleine Learn-Nuggets aufteilen, ist es wichtig, dass sie dennoch in sich stimmig und miteinander verbunden sind.

4. Die Vorbereitung kann zeitaufwändig sein

Micro-Learning liefert mundgerechte Lektionen, also sollten sie zeitsparend sein. Leider kann die Planung und Verwaltung für Schulungsleiter ziemlich zeitaufwändig sein. Sie müssen Ihr vorhandenes Lernmaterial in Micro-Learning-Nuggets umstrukturieren und sicherstellen, dass sie für Ihr Team ansprechend sind.

5. Niedrigere Lernerwartungen

Die Art und Weise, wie Sie Ihr Micro-Learning strukturieren, wirkt sich erheblich auf die Lernerwartungen Ihrer Mitarbeiter aus. Wenn die Mitarbeiter glauben, dass sie durch Ihre mundgerechten Lektionen nur eine minimale Verbesserung erzielen, wird es schwer sein, sie davon zu überzeugen, sich mehr anzustrengen und etwas härter zu arbeiten. Legen Sie daher am besten gleich zu Beginn Ihres Programms ein Lernziel für Ihre Mitarbeiter fest und machen Sie ihnen vor allem klar, wie diese Art des Lernens zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen beitragen wird.

6. Gamified Micro-Learning kann verwirrend und ablenkend sein

Gamified Micro-Learning bringt Farbe in ansonsten langweilige und eintönige Schulungsprogramme – es motiviert die Lernenden, verbessert das Engagement in den Kursen und erhöht die Teilnahmerate. Die Vorteile sind unbestritten, aber sie bringen auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich. Schlecht konzipierte Spiele sind häufig verwirrend, was wiederum zu Desinteresse führt. Das konterkariert den gesamten Zweck Ihres gamifizierten Trainings. Einige Online-Spiele können Ihre Mitarbeiter auch von ihren Lernzielen ablenken. Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Microlessons mit Spielen zu gestalten, sollten Sie zunächst einige Zeit damit verbringen, Ihre Strategien zu bewerten und zu planen. Der Schlüssel dazu ist, ein Gleichgewicht zwischen Einfachheit und Spaß zu finden, um sicherzustellen, dass sie gleichzeitig ansprechend und informativ sind.

7. Schwierigere Verfolgung des Trainingsfortschritts

Der beste Weg, die Wirksamkeit Ihres Schulungsprogramms zu bestätigen, ist die Verfolgung des Fortschritts. Sie müssen wissen, wie viele Teilnehmer ihre Kurse freigeschaltet und abgeschlossen haben, und wenn möglich, wie viel Zeit sie mit den Lektionen verbracht haben. Bei Micro-Learning müssen Sie mehr Kurse überwachen, was den gesamten Nachverfolgungsprozess etwas komplizierter und zeitaufwändiger macht.

8. Das Gesamtbild kann übersehen werden

Das große Ganze im Auge zu behalten, ist entscheidend für den Unternehmenserfolg. Es veranlasst Ihr Team, über seine Fähigkeiten hinaus zu denken und zu handeln, zu groß angelegten Initiativen beizutragen und schnell Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Wenn sie sich jedoch zu sehr daran gewöhnen, nur kleine Teile von Fähigkeiten und Informationen aufzunehmen, verlieren sie möglicherweise den Blick für das große Ganze. Das kann sie in verschiedene Richtungen ziehen und sie überfordert und erschöpft zurücklassen, noch bevor sie ihre Ziele erreicht haben. Hier kann es sinnvoll sein am Ende jedes Kurses ein Quiz einzubauen, um den Lernerfolg auch wirklich sicherzustellen.

9. Kollision mit langfristigen Zielen

Meistens konzentrieren sich Microlessons nur auf kurzfristige Ziele; sie decken nur ein einziges Lernziel ab, etwas, das Ihre Mitarbeiter bald erreichen sollen. Wenn Ihr Ziel beispielsweise darin besteht, jeden Tag einen exzellenten Kundenservice zu bieten, könnte die Einführung von täglichen oder wöchentlichen Mikrokursen die Leistung Ihres Teams verbessern. Wenn Ihr langfristiges Ziel jedoch darin besteht, am Ende des Jahres eine Kundenzufriedenheit von 100 % zu erreichen, müssen Sie in tiefer gehende Schulungen investieren, um das Potenzial Ihrer Mitarbeiter zu maximieren und ihnen bei der Entwicklung neuer Fähigkeiten und Kompetenzen zu helfen.

Fazit

Jede Schulungsstrategie hat ihre Nachteile, und Micro-Learning ist da keine Ausnahme. In diesem Artikel haben wir einen Blick auf die wichtigsten Nachteile dieser beliebten Schulungsform geworfen: Sie kann nur einige wenige Konzepte auf einmal unterstützen, sie eignet sich nicht gerade für komplexe Schulungen mit langfristigen Zielen, und sie kann vor allem bei schlechtem Management zu fragmentiertem und unzusammenhängendem Lernen führen. Aber trotz all dieser Herausforderungen bleibt es eine ultimative Alternative gegenüber einer tagelangen, langweiligen Konferenz und stundenlangen Schulungen mit statischen PowerPoint-Präsentationen und dicken Modulen. Sie lässt alle irrelevanten Informationen weg und konzentriert sich stattdessen auf die Inhalte, die wirklich wichtig sind. Und da es im Durchschnitt nur 10 Minuten oder weniger dauert, bleibt das Wissen besser im Gedächtnis, ohne dass Ihr Gehirn überlastet wird. Lassen Sie also diese großartige Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen, sondern nehmen Sie die Herausforderungen an und erschließen sich alle Vorteile des Micro-Learnings.

Was ist Customer Education?

von Peter

Customer Education (dt. Kundenweiterbildung bzw. Produktschulungen) ist der Prozess der Entwicklung einer formalisierten Schulungsinitiative, die den Kunden hilft, schnell Erfolge mit einem Produkt zu haben und den wahren Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung zu erkennen. Sie ist die Kunst, Kunden mit Weiterbildung zu überzeugen. Viele Software Unternehmen setzen bereits auf eine Customer Education Strategie […]

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17/01/2022

5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

von Peter

Moderne Lernmanagementsysteme (LMS) bieten Unternehmen eine riesige Vielfalt an unterschiedlichen Funktionen. Doch auf welche sollte man bei der Auswahl wirklich achten? Die Auswahl an E-Learning Tools und LMS-System ist riesig, die Funktionsvielfalt für Verantwortliche in Unternehmen erschlagend. Das Angebot ist vielfältig, es gibt über 50 verschiedene Funktionen von A wie API bis Z wie Zertifizierung. […]

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07/01/2022

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Quelle: Shutterstock

Learningmanagementsysteme werden durch die Corona-Pandemie, Homeoffice und digitales Lernen immer wichtiger und gewinnen immer mehr an Aktualität. Doch was kosten diese sogenannten LMS? Im Folgenden werden wir uns verschiedene LMS-Preismodelle und LMS-Kostenstrukturen ansehen und Ihnen Schritt-für-Schritt-Anweisungen geben, wie Sie die beste Wahl für Ihre Schulungsziele treffen können. Doch zunächst wollen wir uns ansehen, was ein LMS ist.

Was ist ein LMS?

Ein Learningmanagementsystem bzw. eine Lernplattform ist eine Software, die Ihnen hilft, den Schulungsprozess in Ihrem Unternehmen zu verwalten. Es ist ein Platz für digitale Weiterbildungen, an dem Sie als Unternehmen für Ihre Mitarbeiter unter anderem Pflichtschulungen, Bedarfsschulungen wie beispielsweise Führungskräftetraining oder Training von Soft Skills, Onboarding und Produktschulungen bereitstellen können.

Hier sind einige LMS-Funktionen, die es zu Ihrem unverzichtbaren Assistenten machen:

  • Benutzerverwaltung: Mit einem LMS können Sie Benutzer hinzufügen und bearbeiten, sie in Gruppen organisieren und ihnen Rollen zuweisen.
  • Verwaltung von Inhalten: Sie können Lernmaterialien auf einer einzigen Plattform hochladen, verwalten und bereitstellen.
  • Bewertung des Lernfortschritts: Ein LMS hilft Ihnen bei der Bewertung der Leistungen eines bestimmten Mitarbeiters oder einer Gruppe von Teams oder Abteilungen. Es sammelt Statistiken zu Antworten, Versuchen, Zeitaufwand usw. und stellt Ihnen detaillierte Berichte zur Verfügung.
  • Automatisierung der Verwaltung: In einem LMS können Einladungen, Anmeldungen, Benachrichtigungen, Fristen usw. vollständig automatisiert werden.
  • Blended Learning: Sie können Live-Schulungen in einem integrierten Kalender planen und die Teilnehmer über bevorstehende Veranstaltungen informieren. Einige LMS unterstützen das Hosten von Live-Kursen und Schulungen.

Beliebte LMS-Preismodelle

Es gibt mehrere grundlegende Arten von Preismodellen. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, stellen wir Ihnen nun die gängigsten Preismodelle und Beträge auf der Grundlage der Anzahl der Lernenden in Ihrer Organisation vor.

1. Bezahlung pro Lernenden

Das Modell “Pay-per-Learner” wird oft auch als “Pay-per-Seat” bezeichnet. Das Prinzip ist einfach: Sie zahlen einen festen Preis für eine bestimmte Anzahl von Lernenden, die dem System hinzugefügt werden. Der Vorteil dieses Preismodells ist, dass Sie Ihre monatlichen und jährlichen Ausgaben für das Learningmanagementsystem leicht vorhersagen können. Pay-per-Learner-Preise sind gestaffelt: Je höher die Anzahl der Nutzer, desto niedriger der Preis pro Nutzer. Die Anzahl der Lernenden wird in der Regel pro Monat oder Jahr berechnet. Da es sich bei einem LMS um einen Dienst handelt, den Sie über einen längeren Zeitraum nutzen werden, empfehlen die meisten Anbieter eine jährliche Vorauszahlung mit einem zusätzlichen Rabatt.

Dieses Modell ist vor allem wegen seiner Einfachheit sehr beliebt, die allerdings in manchen Fällen zu hohen Kosten führen kann. Wenn Sie pro Lernenden bezahlen, zahlen Sie im Voraus für Hunderte von Personen, die dem LMS hinzugefügt werden. Das gibt Ihnen jedoch keine Garantie dafür, dass sich diese Mitarbeiter auch tatsächlich in das System einloggen und lernen werden. Pay-per-Learner ist also sinnvoll, wenn die Anzahl der Lernenden über einen längeren Zeitraum mehr oder weniger gleich bleibt und E-Learning in Ihrem Unternehmen obligatorisch ist.

2. Bezahlung pro aktivem Nutzer

Die Bezahlung pro aktivem Nutzer ist das zweitbeliebteste Modell; es löst das Problem des vorherigen Preismodells. Im Gegensatz zu den Plänen pro Lernenden, die unabhängig von der Nutzung abgerechnet werden, können Sie dem LMS eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern hinzufügen; es werden nur diejenigen berechnet, die sich während des Bezahlzeitraums im System angemeldet haben. Das Preismodell pro aktivem Nutzer ist praktisch, wenn Sie jeden Monat verschiedene Gruppen von Lernenden schulen müssen, z. B. wenn Sie ein großes Unternehmen sind und Ihre Kunden oder Partner schulen müssen. Außerdem müssen Sie sich keine Gedanken über inaktive Konten machen, da sie Ihnen ohnehin nicht in Rechnung gestellt werden.

3. Open-Source-LMS

Eigentlich ist “Open Source” kein Preismodell. Der Begriff bedeutet, dass der ursprüngliche Quellcode des LMS offen ist und frei verteilt und verändert werden kann. Wir haben ihn in die Liste aufgenommen, weil Open-Source-LMS oft mit solchen verglichen werden, die einen geschlossenen Code haben. Die Hauptvorteile sind die Flexibilität, d. h. Sie können alle gewünschten Anpassungen vornehmen. Denken Sie aber daran, dass es sich niemals um eine sofort einsatzbereite Lösung handelt. Wenn eine Software quelloffen ist, bedeutet das keinesfalls, dass sie kostenlos ist. Open-Source-Anbieter erklären: “Zahlen Sie für den Service, nicht für den Code”. Das bedeutet, dass die wahren Kosten eines Open-Source-LMS in der Anpassung, Integration und Wartung liegen, da solche LMS eine umfangreiche Konfiguration erfordern, um für eine bestimmte Organisation geeignet zu sein. Da es schwierig ist, auch nur einen ungefähren Preis zu nennen, da er sich je nach Projekt stark unterscheidet, finden Sie hier eine Formel, die Ihnen helfen wird, sich einen Überblick zu verschaffen. Hilfreich ist es dabei, den Stundenaufwand für einen Entwickler zugrundezulegen. Bei einem durchschnittlichen Wert von 150 EUR / Stunde sollten Sie alleine für die laufende Pflege 1000 EUR je Monat ansetzen. Dabei sind Anpassungen noch nicht eingerechnet. In der Regel werden das Open-Source System überwiegend in Universitäten eingesetzt, wo ein eigenes Entwicklerteam beschäftigt werden kann (muss). Für Unternehmen rechnet sich dagegen open source selten.

4. SaaS Lizenzgebühr / Abonnement

SaaS steht für Software-as-a-Service, d.h. Sie mieten eine in der Regel Cloud-basierte Lösung für eine bestimmte Periode (Monat, Jahr). Dies ist wahrscheinlich das einfachste Preismodell. Sie kaufen eine Lizenz für ein LMS, zahlen eine bestimmte (oft jährliche) Gebühr und fügen so viele Benutzer und Kurse hinzu, wie Sie möchten. Pauschalpreise (ein einziger Preis, ein einziger Satz von Funktionen) sind hier relativ selten und die meisten Anbieter bieten zwei oder drei Pauschalpreismodelle zur Auswahl an. Der Preis hängt von der Anzahl der im Paket enthaltenen Funktionen ab. Mit jedem Upgrade werden neue Funktionen freigeschaltet. SaaS hat sich im Markt zurecht durchgesetzt, da die Kunden die benötigten Funktionen flexibel und modular freischalten können und durch die Lizenz sowohl die laufende Weiterentwicklung wie Hosting und Support abgedeckt sind.

Wie Sie das beste LMS-Preismodell auswählen

Die Vielfalt der LMS-Preismodelle kann schnell verwirrend und unübersichtlich erscheinen. Bevor Sie sich für ein bestimmtes LMS entschließen, sollten Sie sich die folgenden Schritte anschauen, um das Modell zu finden, das Ihren Anforderungen entspricht.

Schritt 1: Ermitteln Sie die Anzahl der Benutzer, die Sie schulen möchten

Bevor Sie sich für ein LMS entscheiden, sollten Sie herausfinden, wie viele Lernende das System während eines Abrechnungszyklus, z. B. eines Monats, nutzen werden. Bleibt diese Zahl über das Jahr hinweg konstant?

Schritt 2: Bestimmen Sie, wie lange das LMS von den einzelnen Benutzern genutzt werden soll

Werden alle Ihre Nutzer dieselben bleiben oder werden sie variieren? Wenn Sie planen, ein LMS nur für Einführungskurse zu nutzen, kann die Gesamtzahl der aktiven Nutzer einigermaßen stabil sein, aber die Nutzer werden unterschiedlich sein.

Schritt 3: Schätzen Sie, wie viele Kurse Sie hochladen werden

In vielen Fällen richten sich die Kosten für ein LMS nach der Anzahl der hochgeladenen Kurse und dem für die Datenspeicherung benötigten Platz. Evaluieren Sie demnach, wieviele Kurse und Datenspeicher Sie benötigen und beachten Sie dies bei der Anbieterauswahl.

Schritt 4: Definieren Sie die wichtigsten Funktionen und Integrationen

Recherchieren Sie im Vorfeld, um eine Liste der benötigten Funktionen zu erstellen. So sparen Sie Zeit bei Verhandlungen mit Anbietern, die die erforderlichen Funktionen nicht anbieten. Außerdem können Sie anhand dieser Liste den tatsächlichen Wert der einzelnen Tarife besser einschätzen.

Zusätzliche Fragen

Wir haben eine Liste mit den am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt. Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen erhalten, können Sie die Preise für Lernmanagementsysteme besser verstehen und herausfinden, wie viel Ihr LMS wirklich kostet.

1. Welche Funktionen sind in den einzelnen Preisplänen enthalten?

Wie wir bereits besprochen haben, werden einige LMS in Paketen verkauft, die verschiedene Funktionen enthalten: Je höher der Preis, desto umfangreicher ist das System. Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht und die für Ihr Projekt wichtigen Funktionen definiert haben, können Sie den relativen Wert jedes von einem Anbieter angebotenen Pakets einschätzen.

2.  Kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu?

Prüfen Sie, ob es irgendwelche versteckten Kosten gibt. Manchmal erheben Anbieter zusätzliche Gebühren für die Einrichtung des LMS, Schulungen, technischen Support, Hosting, Upgrades und Add-Ons.

3. Wie können Sie Ihren Preisplan erhöhen oder herabstufen? Gibt es besondere Bedingungen?

Was das Upgrade von Tarifen pro Benutzer betrifft, so müssen Sie ein Upgrade erwerben, wenn Sie die Anzahl der in Ihrem aktuellen Tarif enthaltenen Benutzer überschreiten. Was geschieht mit den Nutzern, die sich nach Erreichen des Limits anmelden? Können sie sich dann noch im System anmelden, und wenn nicht, werden ihre Kontaktdaten gespeichert? Was die Herabstufung betrifft, so müssen Sie wissen, wie oft dies möglich ist und ob daraus mögliche Konsequenzen entstehen.

4. Wie sehen die Stornierungs- und Erstattungsbedingungen aus?

Zögern Sie nicht zu fragen, ob es irgendwelche Stornierungskosten gibt, um sicherzugehen, dass Sie nicht in die Falle eines LMS tappen, das Ihren Bedürfnissen in Zukunft nicht mehr entspricht.

Fazit

Das richtige Gleichgewicht zwischen Preis und Nutzen kann über Erfolg oder Misserfolg Ihres digitalen Lernprojekts entscheiden. In diesem Artikel haben wir Ihnen die gängigsten LMS-Preismodelle erläutert. Sie werden jedoch feststellen, dass die Angebote von LMS mit demselben Preismodell sehr unterschiedlich sein können. Unabhängig davon, welches Preismodell Sie in Zukunft bevorzugen werden, sollten Sie darauf achten, dass es vollkommen transparent und vor allem flexibel ist.

Was ist Customer Education?

von Peter

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17/01/2022

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07/01/2022

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Quelle: Unsplash

Ein erfolgreiches Onboarding fördert die langfristige Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen. Studien zeigen, dass Mitarbeiter mehrere Jahre in einem Unternehmen verbleiben, wenn sie mit ihrem Onboarding zufrieden waren. Allerdings hat sich im Zuge der Corona-Pandemie die Gestaltung von Onboarding verändert. Viele Mitarbeiter befinden sich im Homeoffice und so findet auch die Einarbeitung remote statt. Remote-Onboarding ist für viele Unternehmen die neue Realität – und dieses Konzept bringt eine ganze Reihe neuer Fragen und Bedenken der Mitarbeiter mit sich, die an Bord kommen. Bleiben diese Fragen unbeantwortet, können sie sich in zweierlei Hinsicht negativ auf die Erfahrung neuer Mitarbeiter auswirken:

Verlust an Produktivität:

Ohne das richtige Wissen zum richtigen Zeitpunkt verfügen neue Mitarbeiter nicht über die notwendigen Werkzeuge, um effektiv einen Beitrag in Ihrem Unternehmen zu leisten.

Engagementgesteuerte Fluktuation:

Ohne die richtige Aufmerksamkeit fühlen sich Ihre neuen Mitarbeiter nicht wertgeschätzt. Zweifel können sich einschleichen. Die Mitarbeiter werden sich möglicherweise fragen, ob sie die richtige Wahl getroffen haben, als sie sich für Ihr Unternehmen entschieden haben. Und das ist der Grund, warum ein Drittel der neuen Mitarbeiter innerhalb der ersten sechs Monate wieder kündigt.

Die gute Nachricht ist: Wenn Sie die folgenden Fragen proaktiv beantworten können, gewinnen Sie den Respekt Ihrer neuen Mitarbeiter, sichern Ihre Investitionen in die Personalbeschaffung und stärken Ihre Onboarding-Reise.

Thema 1: Was passiert bevor ich anfange?

Traditionell werden die Einführungsprozesse ohnehin online abgewickelt, aber die Auswirkungen, wenn man vergisst, einen Laptop zu bestellen oder einen Vertrag vor dem ersten Tag zu unterschreiben, sind noch etwas dramatischer, wenn ein neuer Mitarbeiter seinen ersten Tag zu Hause verbringt. Achten Sie darauf, die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  1. Wie unterschreibe ich meinen Vertrag?
  2. Werde ich einen Arbeitslaptop oder ein Telefon erhalten?
  3. Kann ich meinen Arbeitslaptop oder das Telefon selbst auswählen?
  4. Wie erhalte ich meinen Laptop oder das Telefon?
  5. Muss ich vor Beginn meiner Tätigkeit eine Schulung absolvieren?
  6. Muss ich einen COVID-Test machen, bevor ich anfange?

Die Beantwortung dieser Fragen gibt Ihnen und Ihrem neuen Mitarbeiter die Gewissheit, dass der erste Arbeitstag gut vorbereitet ist und der Mitarbeiter direkt starten kann.

Thema 2: Wie richte ich mein Homeoffice ein?

Erfolgreiches Arbeiten von zu Hause aus ist eine Kunst, und kann womöglich am Anfang eine Herausforderung für den neuen Mitarbeiter sein. Stellen Sie sicher, dass Sie genau darlegen, was Ihr Unternehmen zur Unterstützung Ihres Mitarbeiters im Homeoffice beitragen wird und was nicht.

Vergessen Sie auch nicht, einige Informationen über die Sicherheit und Gesundheit im Homeoffice zu geben.

  1. Haben wir ein Budget für die Einrichtung eines externen Büros?
  2. Kann ich die Kosten für die Büroausstattung übernehmen?
  3. Erstattet das Unternehmen die Kosten für das Internet zu Hause?
  4. Wo kann ich am besten von zu Hause aus arbeiten?
  5. Wie kann ich einen ergonomischen Arbeitsbereich einrichten?

Wenn Sie versuchen diese Fragen zu beantworten, ist das Home Office Ihres neuen Teammitglieds vom ersten Tag an einsatzbereit.

Thema 3: Wie wird mein erster Tag aussehen?

Selbst erfahrene Fachleute können am ersten Tag nervös sein.

  1. Um wie viel Uhr fange ich an?
  2. Gibt es einen Zeitplan für den ersten Tag?
  3. Wie lautet die Kleiderordnung?
  4. Wie melde ich mich bei meinen E-Mail-/Slack-/Zoom-/Konten und anderen Systemen an?
  5. Mit wem führe ich meinen ersten Videoanruf?
  6. Was tue ich, wenn ich Probleme mit der Einwahl habe?
  7. Was sind die Regeln für Videoanrufe? (z. B.: obligatorisches Video, Kopfhörer vs. Lautsprecher)
  8. Benötige ich am ersten Tag zusätzliche Ausrüstung?
  9. Werden mein Team und ich gemeinsam online zu Mittag essen?
  10. Wen kann ich anrufen, wenn ich weitere Fragen habe?

Diese Fragen mögen einfach erscheinen, sind für neue Mitarbeiter im Homeoffice aber sehr hilfreich, da sie sich nicht mal eben an einen Kollegen am Nachbarschreibtisch wenden können.

Thema 4: Wie ist das Unternehmen organisiert?

Für fast 75 % der neu eingestellten Mitarbeiter ist die Überprüfung der Unternehmensrichtlinien eine der wichtigsten Prioritäten bei der Einarbeitung. Auch wenn dies vielleicht nicht der aufregendste Teil einer neuen Stelle ist, so ist es doch ein wichtiger. Stellen Sie sicher, dass Sie Fragen zu den praktischen Abläufen, Prozessen und Richtlinien Ihres Unternehmens vorwegnehmen.

  1. Wie ist der Ablauf, wenn ich krank bin?
  2. Wie ist das Verfahren, wenn ich mich mit dem Coronavirus anstecke?
  3. Was ist zu tun, wenn ich mit jemandem in Kontakt komme, der das Coronavirus hat?
  4. Kann ich von jedem beliebigen Ort aus arbeiten, auch von einem anderen Land aus?
  5. Was beinhalten die betrieblichen Leistungen?
  6. Wie sieht die Urlaubspolitik aus?
  7. Kann ich während meiner Arbeit private Anrufe und E-Mails beantworten?
  8. Hat das Unternehmen eine COVID-freundliche Reiserichtlinie?
  9. Kann ich mich mit Kollegen persönlich treffen?
  10. Kann ich mich mit Kunden persönlich treffen?
  11. Was mache ich, wenn mein Firmentelefon oder mein Laptop ausfällt?
  12. Wie lange sind meine Pausen und kann ich sie nehmen, wann immer ich will?

Ein Mitarbeiterhandbuch ist ein hervorragendes Mittel, um diese Dinge zu vermitteln.

Thema 5: Wie ist der Umgang mit Covid-19?

Neue Mitarbeiter wollen wissen, wie Ihr Unternehmen auf die Pandemie reagiert und welche Pläne Sie für die Zukunft haben, um die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten.

  1. Welche Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen wurden als Reaktion auf COVID-19 entwickelt?
  2. Besteht eine Strategie für die Rückkehr an den Arbeitsplatz oder die Wiedereingliederung?
  3. Wie kommunizieren Sie Aktualisierungen der COVID-19-Richtlinien?
  4. Gibt es eine zusätzliche Unterstützung für Mitarbeiter, die mit Kindern zu Hause arbeiten?
  5. Wie plant das Unternehmen, in der Zeit nach der Corona-Pandemie zu wachsen?

Seien Sie hier so klar wie möglich, um Unsicherheiten zu vermeiden, und aktualisieren Sie Ihre Antworten, wenn sich etwas ändert.

Thema 6: Wie füge ich mich in das Unternehmen ein?

Inspiration entsteht durch Sinn und Zweck – wenn Mitarbeiter also verstehen, WARUM ihre Arbeit wichtig ist, sind sie motiviert, mehr zu leisten. Dies ist umso wichtiger, wenn man remote arbeitet, wobei es schwierig sein kann, zu erkennen, wie sich die eigene Rolle auf das gesamte Unternehmen auswirkt.

  1. Was sind die kurz- und langfristigen Ziele des Unternehmens?
  2. Wie trägt meine Arbeit zu diesen Zielen bei?
  3. Was sind unsere größten Herausforderungen?
  4. Wie trägt meine Tätigkeit zur Bewältigung dieser Herausforderungen bei?

Ihr Einführungsprogramm sollte neue Mitarbeiter über die strategischen Prioritäten und Herausforderungen des Unternehmens informieren und erklären, wie ihre Aufgabe damit zusammenhängt. Dies wird den Mitarbeitern helfen zu verstehen, wie sie persönlich dazu beitragen können.

Thema 7: Was wird von mir erwartet?

Alle neu eingestellten Mitarbeiter möchten einen positiven Einfluss ausüben. In einem Arbeitsumfeld, in dem sie remote arbeiten, ist es wichtiger denn je, kommunikativ zu sein, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter die Erwartungen der Arbeitgeber nicht aus den Augen verlieren oder das Gefühl haben, dass ihnen die Richtung fehlt.

  1. Welche Art von digitalen Schulungsmethoden verwenden Sie?
  2. Wie hat sich der Führungsstil des Unternehmens entwickelt, um Remote-Mitarbeiter zu unterstützen?
  3. Werde ich neben digitalen Schulungen auch regelmäßige Kontrollbesuche erhalten?
  4. Wie wird die Leistung von Remote-Work gemessen?
  5. Wen kann ich um Hilfe bitten, wenn ich nicht weiterkomme?
  6. Haben wir ein Portal für häufig gestellte Fragen?
  7. Gibt es unausgesprochene Ziele für meine Rolle?
  8. Gibt es “Erfolgsgeschichten” von Kollegen, die remote arbeiten?
  9. Wen kann ich anrufen, wenn ich noch Fragen habe?

Eine der wichtigsten Prioritäten bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter sollte darin bestehen, ihnen zu zeigen, dass die Ressourcen, die sie für einen erfolgreichen Start benötigen, ohne weiteres zur Verfügung stehen.

Thema 8: Wer ist mein Ansprechpartner?

Neue Mitarbeiter müssen drei wichtige Dinge wissen, wenn es um Ansprechpartner geht:

  1. Wen kann ich anrufen, wenn ich Fragen zu meiner Arbeit oder dem Unternehmen habe?
  2. Wen kann ich anrufen, wenn ich ein Problem habe oder etwas Schlimmes passiert ist?
  3. Wen kann ich anrufen, wenn ich eine tolle Idee habe, die nicht in meinen Aufgabenbereich fällt?

Wenn Mitarbeiter eine neue Tätigkeit in einer traditionellen Büroumgebung beginnen, finden täglich Hunderte von Mikro-Transaktionen statt, die wir als beiläufige Kommunikation bezeichnen. Aus dieser Art von Kommunikation lernt man viel, insbesondere wenn es darum geht, wer wofür zuständig ist. Ohne diese beiläufigen Interaktionen kann es schwierig sein, herauszufinden, mit wem man in Kontakt treten soll. Daher ist es wichtig, dass Ihr Onboarding-Programm ausdrücklich festlegt, wie neue Mitarbeiter ihre Ideen, Gedanken, Fragen, Ängste und Bedenken äußern können. Ein Mentorenprogramm, eine vertrauliche Mitarbeiter-Hotline oder ein anonymes Vorschlagsportal sind hier gute Ideen.

Thema 9: Wie kann ich eine Beziehung zu meinen Kollegen aufbauen?

Bei einem Start aus dem Homeoffice kann es noch schwieriger als sonst sein, sozialen Beziehungen zu Kollegen zu pflegen, insbesondere wenn man eine eher introvertierte Persönlichkeit ist.

  1. Veranstaltet das Unternehmen Online-Treffen?
  2. Ich bin sozial ängstlich. Welche Maßnahmen gibt es, um Menschen wie mir die Teilnahme an Online-Treffen zu erleichtern?
  3. Werde ich einen Remote-Onboarding-Buddy haben?
  4. Wie kann ich mein Team aus dem Homeoffice besser kennen lernen?
  5. Gibt es Maßnahmen, die mir helfen, Kollegen außerhalb meines Teams kennen zu lernen?
  6. Gibt es informelle Kommunikationskanäle, über die wir uns über lustige oder interessante Dinge austauschen können?

Je mehr Informationen Sie hier geben können, desto besser wird Ihr neuer Mitarbeiter darauf vorbereitet sein, ein fester Bestandteil Ihres Unternehmens zu werden.

Thema 10: Wie sieht die Unternehmenskultur aus?

Es kann schwierig sein, die Kultur einer Organisation zu verstehen, wenn man physisch isoliert ist. Stellen Sie daher sicher, dass Sie einen abgerundeten Überblick über die Aspekte Ihrer Organisationskultur bieten.

  1. Wie sieht das Homeoffice meiner Kollegen aus?
  2. Wie sah unser Büro vor COVID aus?
  3. Und was wird sich ändern, wenn wir irgendwann zurückkehren?
  4. Gibt es einen Fachjargon für die Arbeit im Homeoffice, den wir kennen müssen?
  5. Gibt es irgendwelche Rituale? (Freitagsdrinks, 10 Uhr Kaffee usw.)
  6. Arbeiten die Kollegen von 9 bis 17 Uhr? Oder legen sie lieber einen individuellen Zeitplan fest?
  7. Wie trennen die Kollegen ihr Arbeitsleben von ihrem Privatleben?
  8. Ist es in Ordnung, wenn meine Kinder oder andere Familienmitglieder in meinem Arbeitsbereich sind?
  9. Was ist mit Haustieren?
  10. Wird man mich verurteilen, wenn ich nicht immer “online” bin?
  11. Gibt es irgendwelche Tabus für die Arbeit im Homeoffice?

Seien Sie hier ehrlich: Wenn es nicht in Ordnung ist, Haustiere bei einem Zoom-Anruf dabei zu haben, dann sagen Sie es.

Thema 11: Wie ist der Umgang mit den Aspekten “Gesundheit” und “Wohlbefinden”?

Aktuell sind die Menschen viel mehr externen Stressfaktoren ausgesetzt sind, und es kann schwierig sein, zu erkennen, wann und ob sie Hilfe brauchen. Viele neu eingestellte Mitarbeiter haben das Gefühl, dass sie in den ersten Wochen und Monaten am Arbeitsplatz unkaputtbar erscheinen müssen, und suchen daher nicht aktiv nach Hilfe.

Informieren Sie darüber, was Ihr Unternehmen tut, um die psychische Gesundheit in diesen schwierigen Zeiten zu fördern.

  1. Wie kann ich meine psychische Gesundheit zu Hause in den Griff bekommen?
  2. Bietet das Unternehmen Zugang zu Diensten zur Unterstützung der psychischen Gesundheit?
  3. Gibt es Ressourcen, die mir helfen, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu finden?
  4. An wen kann ich mich wenden, wenn ich Probleme mit meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden habe?
  5. Bietet das Unternehmen Zugang zu Fitnesskursen aus der Ferne?

Lassen Sie keinen Raum für Interpretationen und machen Sie deutlich, dass Sie ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben fördern und der psychischen Gesundheit Vorrang einräumen.

Thema 12: Wie kann ich wachsen?

Es ist eine Tatsache, dass die meisten Menschen durch Karrieremöglichkeiten und die Belohnung für harte Arbeit stärker motiviert werden als durch eine finanzielle Vergütung.

  1. Haben sich die Wachstums- und Aufstiegschancen durch COVID-19 verändert?
  2. Wie kann ich innerhalb des Unternehmens aufsteigen, wenn ich aus dem Homeoffice arbeite?
  3. Bieten Sie berufliche Entwicklungsmöglichkeiten an?
  4. Kann ich meinen eigenen beruflichen Entwicklungsplan entwerfen?
  5. Gibt es Fernlehrgänge?
  6. Werde ich ein Budget für Weiterbildungen erhalten?

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um neuen Mitarbeitern zu versichern, dass die Arbeit im Homeoffice und COVID-19 kein Hindernis für ihr Wachstumspotenzial in Ihrem Unternehmen darstellen.

Das Fazit

Nachdem Sie diese Fragen beantwortet haben, werden sich Ihre neuen Mitarbeiter gut informiert und beruhigt fühlen, sodass Sie gemeinsam Ihre Onboarding-Reise starten können. Mit einem erfolgreichen Onboarding fördern Sie die langfristige Bindung Ihrer Mitarbeiter an Ihr Unternehmen und generieren eine höhere Zufriedenheit auf beiden Seiten. Ihre Mitarbeiter erfahren so von Beginn an Wertschätzung und Respekt und werden dementsprechend motiviert sein einen Mehrwert für Sie und Ihr Unternehmen zu liefern.

Was ist Customer Education?

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5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

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07/01/2022

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New Hire, Employee, Human Resources, Choosing, Recruitment

Das Onboarding von neuen Mitarbeitern kann schwierig und zeitaufwendig sein. Ein erfolgreiches Onboarding ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität von neuen Mitarbeitern sicherzustellen. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. Onboarding-Tools helfen dabei, bestimmte Onboarding-Prozesse und -Aufgaben in Ihrem Unternehmen zu organisieren und zu automatisieren. Sie versuchen, den gesamten Onboarding-Prozess so nahtlos wie möglich zu gestalten und ein erfolgreiches Onboarding neuer Mitarbeiter sicherzustellen.

Einige Tools konzentrieren sich auf ganz bestimmte Aufgaben, während andere eher einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die bekanntesten Onboarding-Tools vor:

1) Organimi

Organimi vereinfacht den Prozess der Erstellung und des Austauschs von Organigrammen. Ein einfaches Drag-and-Drop-System ermöglicht es Ihnen, Ihre Daten zu importieren, Ihr Organigramm zu gestalten und es dann mit Mitarbeitern zu teilen. Mit Organimi ist es einfach, Ihr Organigramm stets auf dem neuesten Stand zu halten.

2) Kissflow

Kissflow ist eine innovative HR-Automatisierungsplattform. Sie ist einfach zu bedienen und anzupassen und beinhaltet eine Reihe von Tools, mit denen Sie innerhalb von Minuten visuelle Darstellungen und Daten für die Weitergabe an neue Mitarbeiter erstellen können. Die Formularerstellung erleichtert die Erfassung von Mitarbeiterinformationen, und die Tatsache, dass das System cloudbasiert ist, bedeutet, dass es von überall aus zugänglich ist. Kissflow lässt sich mit allen gängigen HRMS- und Gehaltsabrechnungssystemen integrieren, bietet aber auch API-Integrationen für mehr Flexibilität. Ein weiterer Pluspunkt ist das Echtzeit-Dashboard, das Ihren HR-Teams einen Top-Down-Überblick über ihre Onboarding-Vorgänge bietet.

3) BambooHR

BambooHR ist eine cloudbasierte HR-Plattform, die sich an mittlere und kleine Unternehmen richtet. Ihr System bietet eine umfassende HR-Suite, die viele verschiedene Standard-HR-Tools umfasst, darunter ATS, Onboarding-Apps, Zeitmanagement und vieles mehr. Wenn Sie auf der Suche nach einer Komplettlösung sind, die alle Standard-HR-Aufgaben erledigt, ohne dass Sie zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herwechseln müssen, ist BambooHR eine ausgezeichnete Wahl. BambooHR bietet außerdem erweiterte Berichtsfunktionen, mit denen Ihr HR-Managementteam einen vollständigen Überblick über die Abläufe in seiner Abteilung erhält.

4) Zenefits

Zenefits ist eine der bekanntesten Plattformen für das Leistungsmanagement. Die Software spielt in den Personalabteilungen einiger der größten Unternehmen der Welt eine wichtige Rolle. Ihr System ist jedoch auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Die von Zenefits angebotenen HR-Automatisierungsfunktionen machen es Teams leicht, ihre Mitarbeiterleistungen zu verwalten, unabhängig davon, ob sie in einem traditionellen Büro oder an einem entfernten Standort tätig sind. Zenefits ist eine HR-Lösung mit vollem Funktionsumfang, die Lohn- und Gehaltsabrechnung, Leistungsmanagement und Compliance-Überwachung umfasst. Es ist eine hervorragende Investition für HR-Teams, die nach einer umfassenden Lösung suchen. Zenefits lässt sich auch mit G Suite, Salesforce, Office 365 und Slack integrieren.

5) Scoro

Scoro ist eine Komplettlösung für die Verwaltung von Remote-Teams. Sie bietet Projektmanagement, Zusammenarbeit und Abrechnungsmanagement in einer einzigen, einfach zu bedienenden Lösung. Ihre Remote-Onboarding-Tools sind vollständig ausgearbeitet und bieten eine komplette Onboarding-Erfahrung für neue Mitarbeiter. Für Remote-Teams ist die Investition in eine Lösung wie Scoro ein klarer Fall. Es bietet eine umfassende Lösung, zusammen mit tiefgreifenden Analysetools, die es Ihnen ermöglichen, einen sofortigen Überblick über Ihr gesamtes Team zu erhalten, ihren Fortschritt bei Projekten zu verfolgen und Echtzeitberichte über die von ihnen geleistete Arbeit zu erstellen. Scoro lässt sich in eine Reihe beliebter Anwendungen integrieren, so dass die Teams nicht von ihren aktuellen Lösungen abrücken müssen.

6) SentricHR

SentricHR ist ein Tool, das speziell für die Rationalisierung des Onboarding-Prozesses entwickelt wurde. Es hilft Ihnen, alle Ihre Onboarding-Prozesse, Dokumente und Mitarbeiterinformationen zu definieren und zu organisieren, und begleitet sie durch den Prozess der Aufnahme in Ihr Team. Das System ist einfach und umfasst eine mobile App, mit der die Mitarbeiter den Onboarding-Prozess durchlaufen. Das Tool trägt dazu bei, das Engagement der Mitarbeiter und ihrer Vorgesetzten zu verbessern. Das System wickelt auch die Gehaltsabrechnung ab und vereint alle wichtigen HR-Funktionen unter einem Dach und bietet eine umfassende Berichtslösung.

7) reteach

Wenn es darum geht, Ihren neuen Mitarbeitern und Teams Schulungen, Trainings, und ganze Lernpfade zur Verfügung zu stellen und den Fortschritt von Mitarbeitern in den Schulungen und Trainings nachzuvollziehen, ist reteach eine perfekte Lösung. Dabei können Sie mit reteach nicht nur das gesamte Wissensmanagement im Onboarding und Ihrer ganzen Unternehmung digitalisieren, sondern auch perfekt Pflichtschulungen, Bedarfsschulungen und Produktschulungen digital abbilden und automatisieren. Mit reteach können Teams Ihr Wissen digital teilen, wichtiges Arbeitswissen in Lektionen umwandeln und auf das Wissen anderer Teams und Abteilungen zurückgreifen. Somit können neue Mitarbeiter alles lernen, was sie wissen müssen, um perfekt in einen neuen Job zu starten. Besonders an reteach ist die Kombination von Live-Schulungen über MS-Teams und Zoom mit digitalen Selbstlernkursen und die einfache und intuitive Möglichkeit Wissen im Unternehmen zur Verfügung zu stellen und abzufragen.

Tools verbessern die Mitarbeiterbindung

Tools für das Onboarding von Mitarbeitern helfen Ihnen, die Mitarbeiterbindung zu verbessern und den Prozess der Einstellung neuer Mitarbeiter sowohl für die Mitarbeiter selbst als auch für das Unternehmen reibungslos zu gestalten. Die in diesem Artikel vorgestellten Tools können Ihnen dabei helfen, bestimmte Prozesse zu rationalisieren oder Ihre gesamte Personalarbeit zu bewältigen.

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Quelle: Unsplash

Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, sich nahtlos in das übrige Unternehmen zu integrieren. Dieser Prozess umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, die vom Stellenangebot bis hin zur Teamschulung reichen. Onboarding kann zwischen einigen Wochen und einem Jahr dauern, aber die effektivste Einarbeitung dauert in der Regel mindestens ein paar Monate. Im Idealfall fühlen sich die Mitarbeiter nach Abschluss der Einarbeitung sicher und kompetent.

Was sind Onboarding-Aktivitäten?

Onboarding besteht aus einer Vielzahl von Einzelprozessen; es gibt jedoch keine offizielle Definition, und die Meinungen darüber, welche Prozesse unter den Begriff Onboarding fallen, gehen nach wie vor auseinander. Folgende Prozesse können Bestandteil sein:

  • Stellenausschreibung
  • Gehaltsverhandlung
  • Formalitäten für neue Mitarbeiter
  • Schulung zu Richtlinien und Kultur
  • Ausbildung am Arbeitsplatz
  • Schulung zum Mitarbeiterhandbuch
  • Formalitäten zu Sozialleistungen
  • Aufklärung über Sozialleistungen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Einführungen für Führungskräfte
  • Einführung in das Team

Wie sieht der Einarbeitungsprozess für einen neuen Mitarbeiter aus?

Personalverantwortliche sind sich im Allgemeinen einig, dass das Onboarding in dem Moment beginnt, in dem ein Bewerber ein Stellenangebot annimmt, und endet, wenn der neue Mitarbeiter vollständig integriert ist und die erwarteten Leistungen erbringt. Unabhängig davon, ob ein Unternehmen alle aufgeführten Elemente anbietet oder nicht, ist es eine kluge Investition, allen neuen Mitarbeitern eine gründliche, effiziente und einheitliche Einführung in ihr neues Unternehmen zu bieten. Untersuchungen zeigen, dass die Qualität des Onboardings, die neue Mitarbeiter erfahren, unter anderem das Engagement, die Leistung und die Langlebigkeit erheblich beeinflusst. Die besten Einarbeitungsprozesse beinhalten folgende Punkte:

  • Festlegung von Erwartungen
  • Aufbau von Beziehungen zu anderen Mitarbeitern
  • Schaffung von Vertrauen und Zuversicht
  • Klare Definition von Rollen und Grenzen

Wie lange dauert das Onboarding?

Die Aufnahme einer neuen Tätigkeit kann überwältigend sein, und die Einarbeitung ist am effektivsten, wenn sie über einen längeren Zeitraum verteilt wird. So können die Mitarbeiter die Informationen besser behalten, da sie Zeit haben, alles zu verarbeiten und bei Bedarf Fragen zu stellen. Es gibt keine strikte Regel dafür, wie lange die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters dauern sollte. Es ist jedoch wichtig, diesen Prozess gründlich durchzuführen, wenn Sie das Engagement Ihrer Mitarbeiter maximieren und die Mitarbeiterfluktuation minimieren wollen. In vielen Unternehmen dauert der Einarbeitungsprozess nur einen Monat oder ein paar Wochen. Dies kann die Gefahr bergen, dass sich neue Mitarbeiter mit ihren Aufgaben überfordert fühlen und keinen Anschluss an das übrige Unternehmen finden. Viele Personalfachleute empfehlen, dass ein Onboarding-Prozess etwa 90 Tage dauern sollte. Andere wiederum empfehlen, den Prozess auf bis zu ein Jahr auszudehnen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter über die notwendigen Ressourcen verfügen, um das Unternehmen kennenzulernen, ihre Ausbildung zu verinnerlichen und sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit wohl zu fühlen.

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