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LMS Funktionen
Was sind die wichtigsten Funktionen eines LMS und worauf sollten Sie achten, wenn Sie an die Anschaffung eines LMS denken?

Moderne Lernmanagementsysteme (LMS) bieten Unternehmen eine riesige Vielfalt an unterschiedlichen Funktionen. Doch auf welche sollte man bei der Auswahl wirklich achten? Die Auswahl an E-Learning Tools und LMS-System ist riesig, die Funktionsvielfalt für Verantwortliche in Unternehmen erschlagend. Das Angebot ist vielfältig, es gibt über 50 verschiedene Funktionen von A wie API bis Z wie Zertifizierung. Dabei sind mehr Funktionen nicht immer besser – und nicht alle Funktionen sind wirklich essenziell für erfolgreiches E-Learning im Unternehmen.

Sind mehr Funktionen im LMS immer besser?

Die Toolanbieter überbieten sich gegenseitig mit der Anzahl an Funktionen. Dabei ist „mehr“ nicht immer „besser“. Ein LMS mit vielen Funktionen, von denen man im Alltag allerdings nur wenige braucht, ist im Zweifel sogar problematisch: Viele (unnötige) Funktionen machen ein LMS für die E-Learning Verantwortlichen und die lernenden Mitarbeiter unnötig kompliziert. 

Sucht man nach einem LMS für sein Unternehmen sollte die Frage also nicht sein „Wie viele Funktionen hat die Lernplattform?“ – sondern „Welche Funktionen sind wirklich nötig?“. Das ideale LMS für Unternehmen bietet eine Balance zwischen Funktionen und Bedienung. Bevor man sich mit den unterschiedlichen LMS-Anbietern beschäftigt, sollte man einen Anforderungskatalog erstellen. Dabei sollten alle Beteiligten mit einbezogen werden: Mitarbeiter, IT und die späteren Kursersteller.

Neben den individuellen Anforderungen gibt es auch einige Funktionen, die jedes LMS für Unternehmen haben sollte. Die folgenden 5 Funktionen bieten zusammen eine stabile Basis für effektives E-Learning in Unternehmen:

5 Basisfunktionen für jedes LMS in Unternehmen

1. Autorenfunktion für eigene Inhalte

Der Fokus der meisten Lernmanagementsysteme liegt, wie der Name schon sagt, in der Verwaltung von Kursen und Teilnehmern. Dabei wird jedoch oft die Basis jedes E-Learnings vergessen: Die Inhalte. Bei der Entscheidung „Make or Buy“ lohnt es sich in vielen Fällen, Lerninhalte für Mitarbeiterschulungen selbst zu erstellen, damit sie perfekt zu den Lernern und dem Lernziel passen. Ein gutes LMS für Unternehmen muss daher auch Möglichkeiten bieten, eigene Inhalte zu erstellen. Hier gibt es einen fließenden Übergang zwischen LMS und LCMS (Learning Content Management Systemen) und Autorentools.

Bei der Auswahl eines LMS sollte man darauf. achten, dass Inhalte in gängigen Formaten erstellt werden können. Dazu gehören beispielsweise Bilder, Videos und Präsentationen. Das LMS muss nicht zwingend ein komplexes Autorentool beinhalten. Wichtig ist, dass Kursersteller eigene Inhalte schnell erstellen und ändern können.

2. Kommentarfunktion & Community-Funktionen

Besonders im E-Learning, bei dem die Mitarbeiter nicht gemeinsam in einem Schulungsraum sitzen, ist der Austausch untereinander oft schwierig. Dabei ist Social Learning ein wichtiger Erfolgsfaktor für nachhaltiges Lernen: Gemeinsam, miteinander und voneinander lernen erhöht den Lerneffekt! Damit auch auf einer Lernplattform der Austausch möglich ist, muss das LMS unbedingt entsprechende Funktionen bieten. Gängig sind Kommentarfunktionen, ähnlich wie bei Social Media Plattformen: Mitarbeiter können unter Lerneinheiten Fragen stellen, eigene Erfahrungen berichten oder Diskussionsrunden mit anderen Lernern starten. 

3. Quizfunktion

In klassischen Mitarbeiterschulungen kommen nicht nur die Lerninhalte selbst zum Einsatz: Selbsteinschätzungen, Wissensfragen, Prüfungen und Feedbackbögen gehören fest zum Ablauf der meisten Schulungen. Diese wichtigen Elemente muss ein LMS für Unternehmen ebenfalls bieten: Sie helfen nicht nur, neues Wissen zu festigen und Meinungen zu erheben. Quizze gestalten E-Learning abwechslungsreich, interaktiv und ermöglichen Transparenz und messbare Ergebnisse.

Daher sollte eine Lernplattform eine Funktion zum Erstellen von Quizzen bieten. Achten Sie darauf, dass unterschiedliche Quiztypen im E-Learning möglich sind: Umfragen, Zwischentests und Prüfungen sollten unbedingt möglich sein. Besonders für Compliance-Kurse sollte das LMS auch in der Lage sein, nach abgeschlossenen Prüfungen individualisierte Zertifikate auszustellen, um den Lernerfolg im Unternehmen „schwarz auf weiß“ sichtbar zu machen.

4. Auswertungsfunktion

Welche Mitarbeiter arbeiten aktiv mit? Wer hinkt im Lernmaterial zurück? Wie ist der Lernstand der Gruppe? – Diese Fragen lassen sich in klassischen Präsenzschulungen meist einfach beantworten. Auf einer Lernplattform hingegen kann es für Kursleiter schwierig sein, alle Mitarbeiter in den unterschiedlichen Maßnahmen im Blick zu haben. Das muss ein LMS hier mit entsprechenden Funktionen unterstützen. Auch hier sollte man auf Basis der Unternehmensziele abwägen: Sind große Dashboards mit etlichen Auswertungen und Statistiken nötig? Achten Sie als Basis darauf, dass für die Kursleitenden einfach ersichtlich ist, welche Mitarbeiter aktiv am Kurs teilnehmen und welche Inhalte bearbeitet wurden.

5. Mobiles Lernen

Ein Hauptvorteil von E-Learning in Unternehmen ist die hohe Flexibilität: Mitarbeiter müssen nicht vom Arbeitsplatz weg, um sich weiterzubilden. Sie können idealerweise immer und überall lernen. Dieser Vorteil entfällt jedoch, wenn das LMS nur auf wenigen firmen-internen Geräten verfügbar ist. Das Zauberwort heißt also: Mobile Learning! Um die volle Flexibilität zu nutzen, muss das LMS voll kompatibel für verschiedene Gerätetypen und auch außerhalb vom Firmennetzwerk verfügbar sein. Achten Sie daher bei der LMS-Auswahl darauf, dass die Lernplattform auf Desktopgeräten, Tablets und Smartphones funktionieren. Die Inhalte müssen vollständig responsiv sein. So können Mitarbeiter jederzeit und überall lernen – und die Weiterbildung perfekt in ihren Alltag einbauen.

Fazit

Diese Funktionen solle ein LMS für Weiterbildung in Unternehmen unbedingt bieten:

  1. Autorenfunktionen, mit denen Kursersteller eigene Lerninhalte mit gängigen Medien flexibel erstellt und bearbeiten können.
  2. Kommentarfunktion, mit der sich Lernende untereinander und mit Kursleitern direkt austauschen und sich aktiv in den Kurs einbringen können.
  3. Quizfunktion für interaktive Inhalte, die den Lernprozess unterstützen, beispielsweise Wissenstests, Feedbackbögen und Abschlussprüfungen.
  4. Auswertungsfunktion mit der die Aktivität der Lerner im Kurs und der aktuelle Lernstand jederzeit für die Kursleiter sichtbar sind.
  5. Mobilfunktion um Lerninhalte zeit- und geräteunabhängig flexibel verfügbar zu machen.

Wenn Sie bei der Auswahl eines LMS auf diese Funktionen achten, haben Sie bereits eine gute Basis für erfolgreiche Online-Weiterbildung deiner Mitarbeiter. Weitere Funktionen ergeben sich aus dem Anforderungskatalog. Jedoch gilt bei der Funktionswahl immer die Perspektive „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“, um Verantwortliche und Lerner nicht durch unnötige Funktionen zu verwirren.

Was ist Customer Education?

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17/01/2022

Digitale Weiterbildung datenschutzkonform gestalten

von Peter

Um die Arbeit mit einem LMS datenschutzkonform zu gestalten, muss man vor allem eines beachten: die personenbezogenen Daten. Immer dann, wenn auf irgendeine Art und Weise personenbezogene Daten verarbeitet werden, kommen Datenschutzgesetze wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder auch das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) zur Anwendung. Zu den personenbezogenen Daten zählen alle Angaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer Person. […]

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07/01/2022

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Quelle: Shutterstock

Um die Arbeit mit einem LMS datenschutzkonform zu gestalten, muss man vor allem eines beachten: die personenbezogenen Daten. Immer dann, wenn auf irgendeine Art und Weise personenbezogene Daten verarbeitet werden, kommen Datenschutzgesetze wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) oder auch das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) zur Anwendung. Zu den personenbezogenen Daten zählen alle Angaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer Person. Bei der Nutzung eines LMS gehören hierzu z. B. Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Personalnummer, Organisationseinheit oder die Sprache des Nutzers.

Ihr LMS: Eine Maschine zur Datenverarbeitung

Verfügt Ihr Unternehmen über einen Datenschutzbeauftragten, wird ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten für personenbezogene Daten vermutlich bereits existieren. Dabei bilden Ihre Trainingsaktivitäten im LMS nur eine Rubrik der Verarbeitung personenbezogener Daten z.B. neben Ihrer Mitarbeiter- oder Kundendatenbank. Hat Ihr Unternehmen keinen Datenschutzbeauftragten, sollten Sie sich intern oder auch extern mit qualifizierten Fachleuten verstärken, um sich so schnell wie möglich einen Überblick über Ihre Situation zu verschaffen.

Sobald Sie in Ihrem LMS den Namen von auch nur einem Lerner erfassen, verarbeiten sie personenbezogene Daten. Besondere Vorschriften gelten, wenn Sie auch Daten über minderjährige Azubis in ihrem LMS führen oder falls Sie auch Spezialinformationen, wie z.B. besondere Anforderungen bei der Unterbringung für Präsenzveranstaltungen dokumentieren müssen. In diesem Fall handelt es sich sogar um besonders sensible und schutzwürdige Daten im Sinne der DSGVO, die nur aufgrund besonderer Erlaubnistatbestände überhaupt verarbeitet werden dürfen.

Transparenz der Datenverarbeitung: Das A und O

Viele LMS am Markt haben in Hinblick auf das Inkrafttreten der DSGVO neue Features oder Plugins veröffentlicht. Die Mehrheit der LMS-Lösungen für den professionellen Einsatz ist bereits so ausgelegt, dass der Nutzer bei dem ersten Login die Kenntnisnahme von einer Datenschutzerklärung bestätigen muss. Hier müssen Sie die Lerner transparent über die Verwendung ihrer Daten für den Zweck der Trainingsorganisation informieren, sie über Ihre Rechte und die Dauer der Speicherung aufklären und ggf. einen verantwortlichen Datenschutzbeauftragten benennen. Sollte sich herausstellen, dass der aktuelle Text Ihrer Datenschutzerklärung nicht DSGVO-konform ist, muss er ggf. angepasst und von den Lernern erneut bestätigt werden.

Um das Risiko zu vermeiden, dass andere gesetzlichen Erlaubnistatbestände eventuell nicht eingreifen, sollte Ihr LMS so ausgelegt sein, dass eine wirksame Einwilligung des Nutzers in die Datenverarbeitung eingeholt wird, wobei dem Nutzer jedoch die Möglichkeit offenstehen muss, diese Einwilligung auch genauso einfach zu widerrufen, wie sie erteilt wurde. Willigt ein Nutzer in die Datenverarbeitung nicht ein oder widerruft er die Einwilligung, sind die meisten LMS so eingestellt, dass dieser Nutzer Ihre Schulungsdienste über das LMS nicht mehr in Anspruch nehmen kann. Das stellt Sie womöglich vor einer Herausforderung, wenn es in Ihrem LMS verpflichtende Trainings gibt, die so wichtig sind, dass sie alle Mitarbeiter ohne Ausnahme absolvieren müssen – z.B. ein Trainings zu Arbeitssicherheit oder elektronische Sicherheitsunterweisungen für bestimmte Maschinen. Hier ist noch unklar, ob die Datenverarbeitung in einem solchen Fall auch ohne die Einwilligung des Nutzers über einen der Erlaubnistatbestände aus Art. 6 oder 9 EU-DSGVO gerechtfertigt werden kann.

Altbestände anonymisieren

In der Praxis ist es auch oft der Fall, dass die Lernerdatenbank aus einem Altsystem geerbt wurde oder das System initial aus Lernerlisten im Excel-Format befüllt wurde, bevor es im Unternehmen eine Datenschutzerklärung für das Trainingsgeschäft gab. Bei solchen externen Quellen ist Vorsicht geboten. Wenn die Zielgruppe Ihrer Akademie hauptsächlich aus häufig wechselnden Externen (z.B. Anwendern, Händlern) besteht, dann ist es sicher nicht sinnvoll oder möglich, die „Karteileichen“ für die Bestätigung einer neuen Datenschutzerklärung zu kontaktieren.

Eher können Sie Altbestände (z.B. Nutzer ohne Trainingsaktivitäten in den letzten 10 Jahren) bei Bedarf anonymisieren. Diese radikale Maßnahme steht jedoch eigentlich im direkten Zielkonflikt mit dem Sinn und Zweck eines LMS. Ein solches System ist nämlich darauf auslegt, Informationen über Lerner und Lernverhalten dauerhaft auszuwerten und langfristig zu dokumentieren. Hier muss man noch auf entsprechende Rechtsprechung warten, ob solche Maßnahmen tatsächlich auch gefordert werden. Eine Pseudonymisierung kann in dem Zeitraum bis zum Erreichen der Löschfrist eine gute datenschutzkonforme und dennoch auditsichere Lösung für ältere Datenbankeinträge darstellen, z.B. durch die Aufbewahrung von Lerner- und Trainingsdaten in getrennten Tabellen auf unterschiedlichen Serverbereichen mit einer möglichen Zuordnung über eine eindeutige ID.

Prozesse gehen vor Technik

In der Praxis ist nicht davon auszugehen, dass LMS-Nutzer häufig von ihrem Recht Gebrauch machen werden und willkürlich ihre Einwilligungserklärung widerrufen. Dennoch sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie Sie mit solchen Anforderungen im Fall der Fälle konkret umgehen wollen. Beantragt ein Nutzer die Löschung aller Daten, die sie über ihn gespeichert haben, haben Sie dafür in der Regel gemäß Art. 12 Abs. 3 DSGVO eine bindende Frist von einem Monat. Der Antrag darf auch formlos erfolgen, z.B. telefonisch.

Weitere LMS-relevante Features in Hinblick auf die DSGVO wären auch die leichtere Möglichkeit für den Nutzer, ihn betreffende Daten einzusehen und zu berichtigen und in einem gängigen Format wie JSON oder XML exportieren zu lassen, um sie bei einem anderen Anbieter einspielen zu lassen. Dadurch könnte der Lerner viel leichter als bisher seine Bildungshistorie zu seinem nächsten Arbeitgeber „mitnehmen“. Hier könnte der Begriff „lebenslanges Lernen“ auch in Kombination mit neuen Technologien wie xAPI/TinCan eine neue Dynamik bekommen. Auch die Themen „Privacy by design“ (Datenschutz durch Technik) und „Privacy by Default“ (datenschutzfreundliche Voreinstellungen) sind nun stärker gesetzlich verankert. Diese Neuerungen sollten sich im LMS durch neue Features und eine Aktualisierung der Oberfläche wiederfinden.

Neue Anforderungen an IT-Sicherheit

Wenn Sie Ihr LMS on premise hosten, kommen mit der DSGVO auch verstärkte Anforderungen an die IT-Sicherheit auf Sie zu. Sie müssen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) treffen, wie das rechtzeitige Einspielen von Updates und eine ausreichend sichere Verschlüsselung der Datenübertragung, potentiell datenschutzrelevante Critical Incidents beobachten und diese dann ggf. der Aufsichtsbehörde und den Nutzern melden.

Wird Ihr LMS als SaaS gehostet, sollte der LMS-Anbieter diese Leistungen für Sie übernehmen. Auch Anbieter mit Sitz außerhalb der EU unterfallen dem Anwendungsbereich der DSGVO, sofern sie ihre Leistungen innerhalb der EU anbieten und müssen daher ein Schutzniveau gewährleisten, das den Anforderungen der DSGVO genügt.

Unabhängig davon, ob Ihr LMS gekauft oder gemietet ist, müssen Ihre Administratoren für einen sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten verstärkt sensibilisiert werden. Dies fängt bei der tatsächlichen Einhaltung der Passwortrichtlinien und Best Practices beim Email-Versand, wie z.B. BCC-Feld nutzen und mit personenbezogenen Daten in Reports kritisch, sorgfältig und vertraulich umgehen. Vielleicht müssen Sie auch neue Regeln schaffen, wenn Ihre Mitarbeiter LMS-Arbeiten im Homeoffice oder auf privaten Geräten erledigen dürfen.

Vorsicht bei Trends

Falls Ihr Unternehmen auch dem Trend „Learning Analytics“ folgen möchte, muss genau geprüft werden, wie Sie ihr Vorhaben datenschutzkonform gestalten können, da hier das Kriterium der Zweckbindung bei der Datenerhebung nicht immer erfüllt ist. Beim Social Learning sollten sie durch ein geeignetes Berechtigungskonzept sicherstellen, dass nur Nutzer sich gegenseitig sehen, die dem auch zugestimmt haben. Wenn Sie sich für die neue Technologien VR/AR und xAPI interessieren, ist je nach Anwendungsszenario eine Datenschutz-Folgenabschätzung sinnvoll und kann Sie bei der Konformitätsdokumentation im Fall der Fälle vor hohen Strafen bewahren.

Fazit

Auf der sicheren Seite beim Thema DSGVO sind Sie erst, wenn Sie sich in Detail und ggf. mit der Unterstützung eines fachkundigen Datenschutzbeauftragen darüber Gedanken gemacht haben, wie Sie nicht nur Ihr LMS, sondern auch Ihre Trainingsprozesse datenschutzkonform gestalten können. Hier dürfen sich Unternehmen, insbesondere Mittelständler, nicht nur auf die Technik Ihres LMS verlassen.

Was ist Customer Education?

von Peter

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17/01/2022

5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

von Peter

Moderne Lernmanagementsysteme (LMS) bieten Unternehmen eine riesige Vielfalt an unterschiedlichen Funktionen. Doch auf welche sollte man bei der Auswahl wirklich achten? Die Auswahl an E-Learning Tools und LMS-System ist riesig, die Funktionsvielfalt für Verantwortliche in Unternehmen erschlagend. Das Angebot ist vielfältig, es gibt über 50 verschiedene Funktionen von A wie API bis Z wie Zertifizierung. […]

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07/01/2022

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Quelle: Unsplash

LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt. Es gibt heute mehr als 700 LMS auf dem Markt. Es würde Jahre dauern, jedes einzelne zu prüfen. Um Ihrem Team zu helfen, das Feld einzugrenzen, haben wir eine Liste mit allgemeinen Anforderungen an Lernmanagementsysteme erstellt.

Benutzer- und Kursverwaltung

Zunächst müssen Sie entscheiden, wie Sie mit Benutzern und Gruppen im LMS arbeiten wollen. Beantworten Sie dazu ein paar Fragen:

  • Wie werden Sie Mitarbeiter registrieren – werden sich die Benutzer selbst registrieren oder wird ein Administrator die Teilnehmer registrieren?
  • Wer wird an der Verwaltung des LMS beteiligt sein? Benötigen Sie ein System, mit dem Sie verschiedene Benutzerrollen zuweisen können, z. B. Administratoren, Herausgeber, Subject Matter Experts und Benutzer?
  • Planen Sie, individuelle Schulungsprogramme für verschiedene Mitarbeiter oder Organisationen zu erstellen?
  • Wie wollen Sie neue Benutzer hinzufügen – per E-Mail, durch einen Excel-Import oder vollautomatisch durch eine Verbindung mit Ihrem HR-Tool?

Lernmodelle

Als Nächstes müssen Sie sich für das Lernmodell entscheiden, das für Ihre geschäftlichen Anforderungen am besten geeignet ist.

Reines E-Learning

Die Mitarbeiter werden ausschließlich online in Selbstlernkursen bzw. On-Demand-Kursen geschult. Sie absolvieren Kurse und Tests vollautomatisiert online und lesen empfohlene Artikel und Dokumente.

Ausbildergeführte Schulung

Bei dieser Art von Schulung können Lernende und Ausbilder interagieren und das Schulungsmaterial entweder einzeln oder in einer Gruppe diskutieren. Die Ausbilder können die Schulungen in Form klassichen Präsenzschulungen oder als online Live-Schulungen z.B. virtuell mit Hilfe von Videokonferenzen durchführen.

Blended Learning

Blended Learning ist die Kombination von Online-Schulungen und Präsenzschulungen. Z.B. können für das Format passende Kurse über E-Learning absolviert und anschließend das erlernte Wissen in praktischen Schulung vor Ort erweitert werden.

Format und Erstellung von Lerninhalten

In dieser Phase müssen Sie entscheiden, welche Art von Schulungsmaterialien Sie Ihren Mitarbeitern anbieten wollen und ob Sie intern Kurse erstellen wollen oder nicht. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Welche Dateiformate werden Sie verwenden? Wollen Sie PDFs, Dokumente, MP3s, MP4s, SCORM, AICC oder Tin Can hochladen? Vergewissern Sie sich, dass das LMS alle Datei- und E-Learning-Formate sowie Datenerfassungsfunktionen unterstützt, die Sie benötigen.
  • Benötigen Sie einen Kurseditor? Einige LMS verfügen über einen integrierten Editor, mit dem Sie einfache Tests und Kurse erstellen können. Möglicherweise ist auch ein leistungsfähiges Autorentool zur Erstellung von interaktiven Kursen, Quizfragen und Gesprächssimulationen enthalten. Mit diesen Tools können Sie ansprechende Lerninhalte mit eingebetteten Videos, Screencasts, Interaktionen und verzweigten Szenarien erstellen.

Analysen und Berichte

Bei der Ausbildung geht es um Ergebnisse. Entscheiden Sie also, wie Sie diese messen wollen. Der Vorteil eines LMS ist, dass Sie nicht mehr mit Excel-Tabellen arbeiten und Leistungsdaten manuell verarbeiten müssen. Beantworten Sie ein paar Fragen:

  • Benötigen Sie detaillierte Berichte über Materialien, Gruppen und Benutzer, oder reicht es aus, wenn Sie über die Fortschritte der Lernenden im Allgemeinen informiert sind? Denken Sie daran, dass diese Analysen auch dazu genutzt werden können, sowohl Ihre Inhalte als auch das Lernsystem selbst zu verbessern.
  • Möchten Sie die Berichte individuell anpassen? Einige LMS bieten Ihnen die Möglichkeit, eigene Vorlagen zu erstellen, d. h. die von Ihnen benötigten Metriken automatisch in Form von Diagrammen, Grafiken, Dashboards usw. anzuzeigen.

Zusätzliche Optionen

Lernplattformen bieten in der Regel zusätzliche Optionen an. Einige davon können für Sie hilfreich sein. Andere können ablenkend wirken. Das hängt ganz von Ihren geschäftlichen Anforderungen ab.

Soziales Lernen

Mehr als 60 % der Unternehmen möchten, dass ihre Mitarbeiter täglich lernen. Natürlich ist es nahezu unmöglich, die Mitarbeiter dazu zu bringen, täglich an Kursen teilzunehmen, aber Sie können sie dazu motivieren, interessante Bildungsinhalte online mit anderen zu teilen und zu diskutieren.

Wenn Sie die soziale Zusammenarbeit nutzen wollen, brauchen Sie ein LMS mit Funktionen für soziales Lernen. Diese Systeme ähneln in gewisser Weise den sozialen Medien, in denen Mitarbeiter Artikel veröffentlichen, die Beiträge ihrer Kollegen diskutieren und Inhalte mögen und teilen können. Ausbilder und Experten können auch Schulungsmaterialien für Mitarbeiter hinzufügen und bei Bedarf Fragen beantworten.

Talent-Management

Wenn Sie bei Ihren Mitarbeitern bestimmte Fähigkeiten entwickeln möchten, sollten Sie nach einem LMS mit einer Funktion zur Verwaltung von Fähigkeiten suchen. Damit können Sie die erforderlichen Kompetenzen auswählen und Lernprogramme erstellen, die Qualifikationslücken schließen und den Erfolg der Nutzer verfolgen.

Mobiles Lernen

Wenn Sie Vertriebsmitarbeiter oder andere Mitarbeiter schulen wollen, die ständig unterwegs sind, sollten Ihre Lerninhalte auf allen mobilen Geräten gut aussehen. Zumindest brauchen Sie ein LMS, das vollständig responsive Kurse unterstützt, die sich an die Bildschirmgröße jedes Geräts anpassen. Die ideale Lösung ist eine Plattform mit einer mobilen App, die es den Lernenden ermöglicht, Kurse offline zu besuchen. Letzteres ist besonders hilfreich für diejenigen, die viel unterwegs sind und im Flugzeug oder an anderen Orten mit geringer oder gar keiner Internetverbindung auf die Schulungsunterlagen zugreifen müssen.

e-Commerce

Wenn Sie planen, Kurse zu verkaufen, sollten Sie nach LMS mit einer E-Commerce-Option suchen. Damit können Sie Preise für Kursmaterial festlegen sowie Verkäufe verfolgen und Einnahmen verwalten, ohne ein e-Commerce-Backend integrieren zu müssen.

White-Labeling und individuelle Anpassung

Überlegen Sie, ob Sie das Lernportal in Ihrem eigenen Unternehmensstil gestalten möchten. Bei einigen LMS können Sie nur das Farbschema ändern und das Firmenlogo hochladen. Bei anderen können Sie die Oberfläche komplett neu gestalten, so dass sie sich nahtlos in die Markenstandards des Unternehmens und die Unternehmenswebsites einfügt. Bei einigen Systemen können Sie die Plattform sogar auf Ihre eigene Domain verlagern und die Oberfläche der mobilen App ändern. Die meisten Anbieter verlangen dafür jedoch eine zusätzliche Gebühr.

Gamification

Durch die Vergabe von Punkten und Belohnungen für erledigte Aufgaben werden die Lernenden noch stärker in die Schulung einbezogen und bemühen sich noch mehr um den Erfolg. Die meisten Anbieter haben diesen Trend aufgegriffen und Gamification-Elemente in ihr LMS aufgenommen: Punkte, Auszeichnungen, Bewertungen, Abzeichen und mehr. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit Hilfe von Spielmechanismen noch stärker motivieren möchten, sollten Sie sich für ein LMS mit Gamification entscheiden.

Bescheinigungen

Eine weitere Möglichkeit, Benutzer zum Lernen zu motivieren, besteht darin, sie mit Zertifikaten zu belohnen. Einige LMS stellen den Nutzern automatisch Zertifikate aus, nachdem sie einen Kurs oder einen Test abgeschlossen haben. Diese Option ist auch für Unternehmen hilfreich, die ihren Mitarbeitern berufliche Zertifizierungen verleihen oder Zertifizierungsschulungen als Dienstleistung anbieten.

Sicherheit

Legen Sie je nach den Richtlinien Ihres Unternehmens die Sicherheitsanforderungen fest, z. B. wo die Daten gespeichert werden, wie die Benutzer Logins und Passwörter erhalten und sich im System authentifizieren sollen und wer auf welche Daten zugreifen kann.

Integration mit anderen Systemen

Überlegen Sie, ob Sie eine Integration mit HR-Software, BI-Systemen, CRMs oder anderen Diensten benötigen. Für viele Organisationen im Gesundheitswesen, die medizinisches Fachpersonal ausbilden, ist es beispielsweise wichtig, dass eine Lernplattform mit den ACCME-Webdiensten integriert werden kann.

Kostenüberlegungen

Bei der Suche nach einer Lernplattform kommt man um den finanziellen Aspekt nicht herum. Um das perfekte System für Ihr Budget zu finden, sollten Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Preismodelle kennen und das für Ihr Unternehmen am besten geeignete Modell bestimmen. Es gibt mehrere Preismodelle:

Bezahlung pro aktivem Nutzer: Sie zahlen nur für diejenigen, die das System in jedem Abrechnungszeitraum nutzen.

Bezahlung pro Lernenden: Sie zahlen einen Festpreis für eine bestimmte Anzahl von Benutzern, unabhängig davon, ob diese aktiv sind oder nicht.

Abrechnung nach Aufwand: Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen, z.B. für Benutzer und die von ihnen belegten Kurse.

Lizenzgebühr/Abonnement: Sie zahlen einen festen Preis für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 1 Jahr oder 6 Monate, und fügen so viele Benutzer und Schulungsmaterialien hinzu, wie Sie benötigen.

Fazit

Aus der Analyse der Antworten ergeben sich die Kriterien, anhand derer ein neues LMS ausgewählt werden muss. Entscheidend ist hierbei, das LMS nicht am Stand der aktuellen Qualifizierungsmaßnahmen, sondern an der Strategie für die kommenden Jahre auszurichten.

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von Peter

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17/01/2022

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07/01/2022

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Die Nachfrage nach digitalen Lösungen für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen, Trainings und E-Learning in Unternehmen nimmt zu. Grund dafür sind die aktuellen Entwicklungen, die zunehmende Flexibilität des Arbeitsplatzes und seine Verlagerung ins Homeoffice oder hin zu Remote-Work. Die Lösung, um den digitalen Wandel im Unternehmen bewerkstelligen zu können, sind LMS – Learning Management Systeme. Das Learning Management System hilft dabei, wichtige Bestandteile des Personalmanagements eines Unternehmens digital zu zentralisieren. Innerhalb einer Plattform bündeln LMS Kommunikation, Weiterbildung und Verwaltung übersichtlich.

Doch was sind eigentlich die Vor- und Nachteile dieses Systems?

Vorteile

Ein LMS bündelt viele wichtige Eigenschaften und Vorzüge:

Flexibilität

Unternehmen können einfach und unkompliziert ihre Lehr- und Lerninhalte über ein LMS zur Verfügung stellen. Durch On-Demand-Kurse, Live-Webinare oder Sreencasts wird ein abwechslungsreicher und flexibler Mix geschaffen, der alle didaktischen Komponenten abdeckt und die Mitarbeiter in ihrem individuellen Lernprozess unterstützt.

Selbstbestimmtes Lernen

Mitarbeiter können sich die Lerninhalte selbstbestimmt einteilen und so oft wiederholen, wie sie das wollen. Dies wirkt motivierend und erhöht den Lernerfolg. Sie können Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren, generieren dadurch mehr Flexibilität und haben weniger Zeitaufwand als bei Präsenzschulungen. Zudem erleichtert der Zugang über alle mobilen Geräte die unkomplizierte Nutzung.

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist eine der gefragtesten Vorzüge, wenn es um Learning Management Systeme geht. Ein LMS kann problemlos große Datenmengen verwalten, eine große Anzahl von Nutzern, die gleichzeitig auf das System zugreifen, händeln, ihnen die Möglichkeit geben, sich von überall auf der Welt aus ohne Verzögerungen einzuloggen und es kann die Benutzer in verschiedenen Zweigen verwalten und organisieren.

Zeitersparnis

Sowohl die Lernenden, als auch die Lehrenden haben einen deutlichen zeitlichen Nutzen bei der Verwendung von Learning Management Systemen. Die Lernenden können jederzeit und an jedem Ort auf die Lerninhalte zugreifen und sie sich in ihrem eigenen Lerntempo aneignen und bei Bedarf wiederholen.

Kostenersparnis

Das Unternehmen kann nach einmaliger Investition in ein LMS seine Schulungsprozesse digitalisieren und damit Ressourcen sparen. Im Gegensatz zu Präsenzschulungen entfallen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung, externer Trainer und eventuell anfallender Fahrt- und Unterbringungskosten.

Einfache Organisation von Abläufen

Dank der intuitiven Handhabung von LMS ist es schnell und einfach möglich, Mitarbeiter zu Kursen hinzuzufügen, Ziele vorzugeben, Lernunterlagen zu teilen oder Zertifikate zu versenden.

Größerer Unternehmenserfolg

Mitarbeiter profitieren von der Flexibilität eines LMS, indem sie in ihrem individuellen Lernprozess motiviert und unterstützt werden. Zufriedenes und kompetentes Personal wirkt sich wiederum auf den Unternehmenserfolg aus. Zudem wird der Arbeitgeber als attraktiv wahrgenommen.

Nachteile

Neben den unzähligen Vorteilen, die ein Learning Management System bietet, müssen dennoch auch einige wenige Punkte kritisch betrachtet werden.

Zum einen gibt es Inhalte, die sich nicht für das Online-Learning eignen. Zum anderen kann es als Nachteil empfunden werden, keinen persönlichen Kontakt zu Lehrenden und anderen Lernenden zu haben. Um der Gefahr zu entgehen, dass Inhalte falsch verstanden und gelernt werden, sollte es im LMS unbedingt die Möglichkeiten für die Lernenden geben, individuelle Fragen zu stellen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, dass Bildschirmlernen möglicherweise zu einer schnelleren Ermüdung, insbesondere der Augen, führen kann und regelmäßige kurze Pausen hier umso wichtiger sind. Zudem erfordert eigenständiges, flexibles Lernen ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Und zu guter Letzt: bei Online-Prüfungen lässt sich leichter schummeln.

Fazit: LMS lohnt sich

Die zahlreichen Vorzüge des LMS lassen nicht lange daran zweifeln, ob sie die Antwort auf die Frage sein können, wie der digitale Wandel für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen und Trainings in Unternehmen bewerkstelligt werden kann. Die Vorteile sind vielfältig und überzeugend: ein LMS spart Zeit und Kosten, erleichtert die Organisation von Schulungen, ermöglicht den Teilnehmern ein selbstbestimmtes Lernen und führt zu nachhaltigem Lernerfolg.

Wenn das Learning Management System dann noch die richtigen und wichtigsten Anforderungen erfüllt, steht der digitalen Bereitstellung von Lerninhalten nichts mehr im Weg!

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17/01/2022

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07/01/2022

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Quelle: Unsplash

LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Doch was heißt das genau? Ein LMS ist eine Software, mit der Materialien für Online-Schulungen erstellt, verwaltet, organisiert und für die Zielgruppe bereitgestellt werden können. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt.

Funktionen von LMS

Learning

Das Ziel eines Learning Management Systems ist es, das Lernen im Unternehmen oder der Organisation zu ermöglichen und zu vereinfachen. Mithilfe des Systems sollen die Planung, Durchführung und Bewertung dieses Lernprozesses effizienter gestaltet werden.

Management

Mit einem LMS können die Online-Kurse, aber auch die Teilnehmer und ihre Ergebnisse organisiert und verwaltet werden. So kann nicht nur die Effektivität der Materialien analysiert werden, sondern auch das Lernverhalten und die Lernfortschritte der Teilnehmer, sowie die Abschlussraten.

System

System meint hier nichts anderes als Software. Die Software besteht aus zwei Elementen: der Schnittstelle für die Administratoren und der Benutzeroberfläche. Die Admin-Schnittstelle, oder auch Interface, ist der Bereich in dem die Administratoren Einstellungen vornehmen, ihre Materialen verwalten und Berichte und Analyse einsehen können. Auf der Benutzeroberfläche sind die Teilnehmenden unterwegs. Dort können sie auf die erstellten Materialen zugreifen und mit ihnen interagieren.

Arten

SaaS-LMS

Ein cloudbasiertes LMS basiert auf dem „Software-as-a-Service“-Prinzip. Hierbei werden sämtliche Daten auf externen Servern gespeichert. Eine eigene Verwaltung und Infrastruktur entfällt und man bezahlt nur den in Anspruch genommenen Service.. Dafür muss man Einschränkungen bei den Individualisierungsmöglichkeiten, die Abhängigkeit vom Anbieter und die Weitergabe unternehmensbezogener Daten in Kauf nehmen.

Gehostetes LMS

Bei einem gehosteten LMS handelt es sich um eine sogenannte On-Premise Lösung. Dabei hat man einen direkten, uneingeschränkten Zugriff auf alle Ressourcen und es sind Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung gegeben. Die Sicherheit und Servicequalität unterliegen der eigenen Kontrolle und Daten gelangen nicht nach außen. Allerdings ist die On-Premise Lösung aufwendiger und teurer, da eigene Server und die Hardware zunächst angeschafft werden müssen und durch interne IT-Spezialisten verwaltet werden müssen.

Nutzen auf einen Blick

Unternehmen/Organisation

  • Schulungsmaterialien verwalten: alles an einem Ort verfügbar machen und jederzeit mit einem Klick aktualisieren können
  • Fortschritte im Blick behalten: Berichte über den Fortschritt der Teilnehmer und Einblick in die Leistung erhalten
  • Schulungsmaterialien erstellen: in manchen LMS ist es auch möglich, Kurse, Prüfungen und Assessments zu erstellen
  • Schulungen skalieren: ohne weitere Umstände von einem Kurs auf 100 Kurse skalieren können
  • Kostenersparnis: Reise-, Unterbringungskosten und Kosten für externe Trainer und Seminarräume einsparen

Teilnehmer

  • Inhalte einfacher lernen: durch zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf die Lernmaterialien das eigene Lerntempo festlegen und bessere Ergebnisse erzielen
  • Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren: mehr Flexibilität und weniger zeitaufwendige Präsenzschulungen
  • von abwechslungsreichen Formaten profitieren: mehr Spaß durch einen Mix aus Text, Bild, Podcast und Video
  • Belohnung erhalten: erfolgreich abgeschlossene Kurse und Schulungen werden mit einem Zertifikat belohnt
  • unkomplizierte Nutzung: Zugang über alle mobilen Geräte möglich

Learning Management Systeme werden von Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen eingesetzt. Sie ermöglichen die Umsetzung von Lernprozessen und sparen Zeit und Geld.

Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, Lern- und Schulungsunterlagen einfach und unkompliziert an einem Ort zu erstellen, verwalten und ihrer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.

Was ist Customer Education?

von Peter

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17/01/2022

5 Funktionen, die ein LMS für Unternehmen haben muss

von Peter

Moderne Lernmanagementsysteme (LMS) bieten Unternehmen eine riesige Vielfalt an unterschiedlichen Funktionen. Doch auf welche sollte man bei der Auswahl wirklich achten? Die Auswahl an E-Learning Tools und LMS-System ist riesig, die Funktionsvielfalt für Verantwortliche in Unternehmen erschlagend. Das Angebot ist vielfältig, es gibt über 50 verschiedene Funktionen von A wie API bis Z wie Zertifizierung. […]

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07/01/2022