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Learningmanagementsysteme werden durch die Corona-Pandemie, Homeoffice und digitales Lernen immer wichtiger und gewinnen immer mehr an Aktualität. Doch was kosten diese sogenannten LMS? Im Folgenden werden wir uns verschiedene LMS-Preismodelle und LMS-Kostenstrukturen ansehen und Ihnen Schritt-für-Schritt-Anweisungen geben, wie Sie die beste Wahl für Ihre Schulungsziele treffen können. Doch zunächst wollen wir uns ansehen, was ein LMS ist.

Was ist ein LMS?

Ein Learningmanagementsystem bzw. eine Lernplattform ist eine Software, die Ihnen hilft, den Schulungsprozess in Ihrem Unternehmen zu verwalten. Es ist ein Platz für digitale Weiterbildungen, an dem Sie als Unternehmen für Ihre Mitarbeiter unter anderem Pflichtschulungen, Bedarfsschulungen wie beispielsweise Führungskräftetraining oder Training von Soft Skills, Onboarding und Produktschulungen bereitstellen können.

Hier sind einige LMS-Funktionen, die es zu Ihrem unverzichtbaren Assistenten machen:

  • Benutzerverwaltung: Mit einem LMS können Sie Benutzer hinzufügen und bearbeiten, sie in Gruppen organisieren und ihnen Rollen zuweisen.
  • Verwaltung von Inhalten: Sie können Lernmaterialien auf einer einzigen Plattform hochladen, verwalten und bereitstellen.
  • Bewertung des Lernfortschritts: Ein LMS hilft Ihnen bei der Bewertung der Leistungen eines bestimmten Mitarbeiters oder einer Gruppe von Teams oder Abteilungen. Es sammelt Statistiken zu Antworten, Versuchen, Zeitaufwand usw. und stellt Ihnen detaillierte Berichte zur Verfügung.
  • Automatisierung der Verwaltung: In einem LMS können Einladungen, Anmeldungen, Benachrichtigungen, Fristen usw. vollständig automatisiert werden.
  • Blended Learning: Sie können Live-Schulungen in einem integrierten Kalender planen und die Teilnehmer über bevorstehende Veranstaltungen informieren. Einige LMS unterstützen das Hosten von Live-Kursen und Schulungen.

Beliebte LMS-Preismodelle

Es gibt mehrere grundlegende Arten von Preismodellen. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, stellen wir Ihnen nun die gängigsten Preismodelle und Beträge auf der Grundlage der Anzahl der Lernenden in Ihrer Organisation vor.

1. Bezahlung pro Lernenden

Das Modell „Pay-per-Learner“ wird oft auch als „Pay-per-Seat“ bezeichnet. Das Prinzip ist einfach: Sie zahlen einen festen Preis für eine bestimmte Anzahl von Lernenden, die dem System hinzugefügt werden. Der Vorteil dieses Preismodells ist, dass Sie Ihre monatlichen und jährlichen Ausgaben für das Learningmanagementsystem leicht vorhersagen können. Pay-per-Learner-Preise sind gestaffelt: Je höher die Anzahl der Nutzer, desto niedriger der Preis pro Nutzer. Die Anzahl der Lernenden wird in der Regel pro Monat oder Jahr berechnet. Da es sich bei einem LMS um einen Dienst handelt, den Sie über einen längeren Zeitraum nutzen werden, empfehlen die meisten Anbieter eine jährliche Vorauszahlung mit einem zusätzlichen Rabatt.

Dieses Modell ist vor allem wegen seiner Einfachheit sehr beliebt, die allerdings in manchen Fällen zu hohen Kosten führen kann. Wenn Sie pro Lernenden bezahlen, zahlen Sie im Voraus für Hunderte von Personen, die dem LMS hinzugefügt werden. Das gibt Ihnen jedoch keine Garantie dafür, dass sich diese Mitarbeiter auch tatsächlich in das System einloggen und lernen werden. Pay-per-Learner ist also sinnvoll, wenn die Anzahl der Lernenden über einen längeren Zeitraum mehr oder weniger gleich bleibt und E-Learning in Ihrem Unternehmen obligatorisch ist.

2. Bezahlung pro aktivem Nutzer

Die Bezahlung pro aktivem Nutzer ist das zweitbeliebteste Modell; es löst das Problem des vorherigen Preismodells. Im Gegensatz zu den Plänen pro Lernenden, die unabhängig von der Nutzung abgerechnet werden, können Sie dem LMS eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern hinzufügen; es werden nur diejenigen berechnet, die sich während des Bezahlzeitraums im System angemeldet haben. Das Preismodell pro aktivem Nutzer ist praktisch, wenn Sie jeden Monat verschiedene Gruppen von Lernenden schulen müssen, z. B. wenn Sie ein großes Unternehmen sind und Ihre Kunden oder Partner schulen müssen. Außerdem müssen Sie sich keine Gedanken über inaktive Konten machen, da sie Ihnen ohnehin nicht in Rechnung gestellt werden.

3. Open-Source-LMS

Eigentlich ist „Open Source“ kein Preismodell. Der Begriff bedeutet, dass der ursprüngliche Quellcode des LMS offen ist und frei verteilt und verändert werden kann. Wir haben ihn in die Liste aufgenommen, weil Open-Source-LMS oft mit solchen verglichen werden, die einen geschlossenen Code haben. Die Hauptvorteile sind die Flexibilität, d. h. Sie können alle gewünschten Anpassungen vornehmen. Denken Sie aber daran, dass es sich niemals um eine sofort einsatzbereite Lösung handelt. Wenn eine Software quelloffen ist, bedeutet das keinesfalls, dass sie kostenlos ist. Open-Source-Anbieter erklären: „Zahlen Sie für den Service, nicht für den Code“. Das bedeutet, dass die wahren Kosten eines Open-Source-LMS in der Anpassung, Integration und Wartung liegen, da solche LMS eine umfangreiche Konfiguration erfordern, um für eine bestimmte Organisation geeignet zu sein. Da es schwierig ist, auch nur einen ungefähren Preis zu nennen, da er sich je nach Projekt stark unterscheidet, finden Sie hier eine Formel, die Ihnen helfen wird, sich einen Überblick zu verschaffen. Hilfreich ist es dabei, den Stundenaufwand für einen Entwickler zugrundezulegen. Bei einem durchschnittlichen Wert von 150 EUR / Stunde sollten Sie alleine für die laufende Pflege 1000 EUR je Monat ansetzen. Dabei sind Anpassungen noch nicht eingerechnet. In der Regel werden das Open-Source System überwiegend in Universitäten eingesetzt, wo ein eigenes Entwicklerteam beschäftigt werden kann (muss). Für Unternehmen rechnet sich dagegen open source selten.

4. SaaS Lizenzgebühr / Abonnement

SaaS steht für Software-as-a-Service, d.h. Sie mieten eine in der Regel Cloud-basierte Lösung für eine bestimmte Periode (Monat, Jahr). Dies ist wahrscheinlich das einfachste Preismodell. Sie kaufen eine Lizenz für ein LMS, zahlen eine bestimmte (oft jährliche) Gebühr und fügen so viele Benutzer und Kurse hinzu, wie Sie möchten. Pauschalpreise (ein einziger Preis, ein einziger Satz von Funktionen) sind hier relativ selten und die meisten Anbieter bieten zwei oder drei Pauschalpreismodelle zur Auswahl an. Der Preis hängt von der Anzahl der im Paket enthaltenen Funktionen ab. Mit jedem Upgrade werden neue Funktionen freigeschaltet. SaaS hat sich im Markt zurecht durchgesetzt, da die Kunden die benötigten Funktionen flexibel und modular freischalten können und durch die Lizenz sowohl die laufende Weiterentwicklung wie Hosting und Support abgedeckt sind.

Wie Sie das beste LMS-Preismodell auswählen

Die Vielfalt der LMS-Preismodelle kann schnell verwirrend und unübersichtlich erscheinen. Bevor Sie sich für ein bestimmtes LMS entschließen, sollten Sie sich die folgenden Schritte anschauen, um das Modell zu finden, das Ihren Anforderungen entspricht.

Schritt 1: Ermitteln Sie die Anzahl der Benutzer, die Sie schulen möchten

Bevor Sie sich für ein LMS entscheiden, sollten Sie herausfinden, wie viele Lernende das System während eines Abrechnungszyklus, z. B. eines Monats, nutzen werden. Bleibt diese Zahl über das Jahr hinweg konstant?

Schritt 2: Bestimmen Sie, wie lange das LMS von den einzelnen Benutzern genutzt werden soll

Werden alle Ihre Nutzer dieselben bleiben oder werden sie variieren? Wenn Sie planen, ein LMS nur für Einführungskurse zu nutzen, kann die Gesamtzahl der aktiven Nutzer einigermaßen stabil sein, aber die Nutzer werden unterschiedlich sein.

Schritt 3: Schätzen Sie, wie viele Kurse Sie hochladen werden

In vielen Fällen richten sich die Kosten für ein LMS nach der Anzahl der hochgeladenen Kurse und dem für die Datenspeicherung benötigten Platz. Evaluieren Sie demnach, wieviele Kurse und Datenspeicher Sie benötigen und beachten Sie dies bei der Anbieterauswahl.

Schritt 4: Definieren Sie die wichtigsten Funktionen und Integrationen

Recherchieren Sie im Vorfeld, um eine Liste der benötigten Funktionen zu erstellen. So sparen Sie Zeit bei Verhandlungen mit Anbietern, die die erforderlichen Funktionen nicht anbieten. Außerdem können Sie anhand dieser Liste den tatsächlichen Wert der einzelnen Tarife besser einschätzen.

Zusätzliche Fragen

Wir haben eine Liste mit den am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt. Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen erhalten, können Sie die Preise für Lernmanagementsysteme besser verstehen und herausfinden, wie viel Ihr LMS wirklich kostet.

1. Welche Funktionen sind in den einzelnen Preisplänen enthalten?

Wie wir bereits besprochen haben, werden einige LMS in Paketen verkauft, die verschiedene Funktionen enthalten: Je höher der Preis, desto umfangreicher ist das System. Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht und die für Ihr Projekt wichtigen Funktionen definiert haben, können Sie den relativen Wert jedes von einem Anbieter angebotenen Pakets einschätzen.

2.  Kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu?

Prüfen Sie, ob es irgendwelche versteckten Kosten gibt. Manchmal erheben Anbieter zusätzliche Gebühren für die Einrichtung des LMS, Schulungen, technischen Support, Hosting, Upgrades und Add-Ons.

3. Wie können Sie Ihren Preisplan erhöhen oder herabstufen? Gibt es besondere Bedingungen?

Was das Upgrade von Tarifen pro Benutzer betrifft, so müssen Sie ein Upgrade erwerben, wenn Sie die Anzahl der in Ihrem aktuellen Tarif enthaltenen Benutzer überschreiten. Was geschieht mit den Nutzern, die sich nach Erreichen des Limits anmelden? Können sie sich dann noch im System anmelden, und wenn nicht, werden ihre Kontaktdaten gespeichert? Was die Herabstufung betrifft, so müssen Sie wissen, wie oft dies möglich ist und ob daraus mögliche Konsequenzen entstehen.

4. Wie sehen die Stornierungs- und Erstattungsbedingungen aus?

Zögern Sie nicht zu fragen, ob es irgendwelche Stornierungskosten gibt, um sicherzugehen, dass Sie nicht in die Falle eines LMS tappen, das Ihren Bedürfnissen in Zukunft nicht mehr entspricht.

Fazit

Das richtige Gleichgewicht zwischen Preis und Nutzen kann über Erfolg oder Misserfolg Ihres digitalen Lernprojekts entscheiden. In diesem Artikel haben wir Ihnen die gängigsten LMS-Preismodelle erläutert. Sie werden jedoch feststellen, dass die Angebote von LMS mit demselben Preismodell sehr unterschiedlich sein können. Unabhängig davon, welches Preismodell Sie in Zukunft bevorzugen werden, sollten Sie darauf achten, dass es vollkommen transparent und vor allem flexibel ist.

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LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt. Es gibt heute mehr als 700 LMS auf dem Markt. Es würde Jahre dauern, jedes einzelne zu prüfen. Um Ihrem Team zu helfen, das Feld einzugrenzen, haben wir eine Liste mit allgemeinen Anforderungen an Lernmanagementsysteme erstellt.

Benutzer- und Kursverwaltung

Zunächst müssen Sie entscheiden, wie Sie mit Benutzern und Gruppen im LMS arbeiten wollen. Beantworten Sie dazu ein paar Fragen:

  • Wie werden Sie Mitarbeiter registrieren – werden sich die Benutzer selbst registrieren oder wird ein Administrator die Teilnehmer registrieren?
  • Wer wird an der Verwaltung des LMS beteiligt sein? Benötigen Sie ein System, mit dem Sie verschiedene Benutzerrollen zuweisen können, z. B. Administratoren, Herausgeber, Subject Matter Experts und Benutzer?
  • Planen Sie, individuelle Schulungsprogramme für verschiedene Mitarbeiter oder Organisationen zu erstellen?
  • Wie wollen Sie neue Benutzer hinzufügen – per E-Mail, durch einen Excel-Import oder vollautomatisch durch eine Verbindung mit Ihrem HR-Tool?

Lernmodelle

Als Nächstes müssen Sie sich für das Lernmodell entscheiden, das für Ihre geschäftlichen Anforderungen am besten geeignet ist.

Reines E-Learning

Die Mitarbeiter werden ausschließlich online in Selbstlernkursen bzw. On-Demand-Kursen geschult. Sie absolvieren Kurse und Tests vollautomatisiert online und lesen empfohlene Artikel und Dokumente.

Ausbildergeführte Schulung

Bei dieser Art von Schulung können Lernende und Ausbilder interagieren und das Schulungsmaterial entweder einzeln oder in einer Gruppe diskutieren. Die Ausbilder können die Schulungen in Form klassichen Präsenzschulungen oder als online Live-Schulungen z.B. virtuell mit Hilfe von Videokonferenzen durchführen.

Blended Learning

Blended Learning ist die Kombination von Online-Schulungen und Präsenzschulungen. Z.B. können für das Format passende Kurse über E-Learning absolviert und anschließend das erlernte Wissen in praktischen Schulung vor Ort erweitert werden.

Format und Erstellung von Lerninhalten

In dieser Phase müssen Sie entscheiden, welche Art von Schulungsmaterialien Sie Ihren Mitarbeitern anbieten wollen und ob Sie intern Kurse erstellen wollen oder nicht. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Welche Dateiformate werden Sie verwenden? Wollen Sie PDFs, Dokumente, MP3s, MP4s, SCORM, AICC oder Tin Can hochladen? Vergewissern Sie sich, dass das LMS alle Datei- und E-Learning-Formate sowie Datenerfassungsfunktionen unterstützt, die Sie benötigen.
  • Benötigen Sie einen Kurseditor? Einige LMS verfügen über einen integrierten Editor, mit dem Sie einfache Tests und Kurse erstellen können. Möglicherweise ist auch ein leistungsfähiges Autorentool zur Erstellung von interaktiven Kursen, Quizfragen und Gesprächssimulationen enthalten. Mit diesen Tools können Sie ansprechende Lerninhalte mit eingebetteten Videos, Screencasts, Interaktionen und verzweigten Szenarien erstellen.

Analysen und Berichte

Bei der Ausbildung geht es um Ergebnisse. Entscheiden Sie also, wie Sie diese messen wollen. Der Vorteil eines LMS ist, dass Sie nicht mehr mit Excel-Tabellen arbeiten und Leistungsdaten manuell verarbeiten müssen. Beantworten Sie ein paar Fragen:

  • Benötigen Sie detaillierte Berichte über Materialien, Gruppen und Benutzer, oder reicht es aus, wenn Sie über die Fortschritte der Lernenden im Allgemeinen informiert sind? Denken Sie daran, dass diese Analysen auch dazu genutzt werden können, sowohl Ihre Inhalte als auch das Lernsystem selbst zu verbessern.
  • Möchten Sie die Berichte individuell anpassen? Einige LMS bieten Ihnen die Möglichkeit, eigene Vorlagen zu erstellen, d. h. die von Ihnen benötigten Metriken automatisch in Form von Diagrammen, Grafiken, Dashboards usw. anzuzeigen.

Zusätzliche Optionen

Lernplattformen bieten in der Regel zusätzliche Optionen an. Einige davon können für Sie hilfreich sein. Andere können ablenkend wirken. Das hängt ganz von Ihren geschäftlichen Anforderungen ab.

Soziales Lernen

Mehr als 60 % der Unternehmen möchten, dass ihre Mitarbeiter täglich lernen. Natürlich ist es nahezu unmöglich, die Mitarbeiter dazu zu bringen, täglich an Kursen teilzunehmen, aber Sie können sie dazu motivieren, interessante Bildungsinhalte online mit anderen zu teilen und zu diskutieren.

Wenn Sie die soziale Zusammenarbeit nutzen wollen, brauchen Sie ein LMS mit Funktionen für soziales Lernen. Diese Systeme ähneln in gewisser Weise den sozialen Medien, in denen Mitarbeiter Artikel veröffentlichen, die Beiträge ihrer Kollegen diskutieren und Inhalte mögen und teilen können. Ausbilder und Experten können auch Schulungsmaterialien für Mitarbeiter hinzufügen und bei Bedarf Fragen beantworten.

Talent-Management

Wenn Sie bei Ihren Mitarbeitern bestimmte Fähigkeiten entwickeln möchten, sollten Sie nach einem LMS mit einer Funktion zur Verwaltung von Fähigkeiten suchen. Damit können Sie die erforderlichen Kompetenzen auswählen und Lernprogramme erstellen, die Qualifikationslücken schließen und den Erfolg der Nutzer verfolgen.

Mobiles Lernen

Wenn Sie Vertriebsmitarbeiter oder andere Mitarbeiter schulen wollen, die ständig unterwegs sind, sollten Ihre Lerninhalte auf allen mobilen Geräten gut aussehen. Zumindest brauchen Sie ein LMS, das vollständig responsive Kurse unterstützt, die sich an die Bildschirmgröße jedes Geräts anpassen. Die ideale Lösung ist eine Plattform mit einer mobilen App, die es den Lernenden ermöglicht, Kurse offline zu besuchen. Letzteres ist besonders hilfreich für diejenigen, die viel unterwegs sind und im Flugzeug oder an anderen Orten mit geringer oder gar keiner Internetverbindung auf die Schulungsunterlagen zugreifen müssen.

e-Commerce

Wenn Sie planen, Kurse zu verkaufen, sollten Sie nach LMS mit einer E-Commerce-Option suchen. Damit können Sie Preise für Kursmaterial festlegen sowie Verkäufe verfolgen und Einnahmen verwalten, ohne ein e-Commerce-Backend integrieren zu müssen.

White-Labeling und individuelle Anpassung

Überlegen Sie, ob Sie das Lernportal in Ihrem eigenen Unternehmensstil gestalten möchten. Bei einigen LMS können Sie nur das Farbschema ändern und das Firmenlogo hochladen. Bei anderen können Sie die Oberfläche komplett neu gestalten, so dass sie sich nahtlos in die Markenstandards des Unternehmens und die Unternehmenswebsites einfügt. Bei einigen Systemen können Sie die Plattform sogar auf Ihre eigene Domain verlagern und die Oberfläche der mobilen App ändern. Die meisten Anbieter verlangen dafür jedoch eine zusätzliche Gebühr.

Gamification

Durch die Vergabe von Punkten und Belohnungen für erledigte Aufgaben werden die Lernenden noch stärker in die Schulung einbezogen und bemühen sich noch mehr um den Erfolg. Die meisten Anbieter haben diesen Trend aufgegriffen und Gamification-Elemente in ihr LMS aufgenommen: Punkte, Auszeichnungen, Bewertungen, Abzeichen und mehr. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit Hilfe von Spielmechanismen noch stärker motivieren möchten, sollten Sie sich für ein LMS mit Gamification entscheiden.

Bescheinigungen

Eine weitere Möglichkeit, Benutzer zum Lernen zu motivieren, besteht darin, sie mit Zertifikaten zu belohnen. Einige LMS stellen den Nutzern automatisch Zertifikate aus, nachdem sie einen Kurs oder einen Test abgeschlossen haben. Diese Option ist auch für Unternehmen hilfreich, die ihren Mitarbeitern berufliche Zertifizierungen verleihen oder Zertifizierungsschulungen als Dienstleistung anbieten.

Sicherheit

Legen Sie je nach den Richtlinien Ihres Unternehmens die Sicherheitsanforderungen fest, z. B. wo die Daten gespeichert werden, wie die Benutzer Logins und Passwörter erhalten und sich im System authentifizieren sollen und wer auf welche Daten zugreifen kann.

Integration mit anderen Systemen

Überlegen Sie, ob Sie eine Integration mit HR-Software, BI-Systemen, CRMs oder anderen Diensten benötigen. Für viele Organisationen im Gesundheitswesen, die medizinisches Fachpersonal ausbilden, ist es beispielsweise wichtig, dass eine Lernplattform mit den ACCME-Webdiensten integriert werden kann.

Kostenüberlegungen

Bei der Suche nach einer Lernplattform kommt man um den finanziellen Aspekt nicht herum. Um das perfekte System für Ihr Budget zu finden, sollten Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Preismodelle kennen und das für Ihr Unternehmen am besten geeignete Modell bestimmen. Es gibt mehrere Preismodelle:

Bezahlung pro aktivem Nutzer: Sie zahlen nur für diejenigen, die das System in jedem Abrechnungszeitraum nutzen.

Bezahlung pro Lernenden: Sie zahlen einen Festpreis für eine bestimmte Anzahl von Benutzern, unabhängig davon, ob diese aktiv sind oder nicht.

Abrechnung nach Aufwand: Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen, z.B. für Benutzer und die von ihnen belegten Kurse.

Lizenzgebühr/Abonnement: Sie zahlen einen festen Preis für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 1 Jahr oder 6 Monate, und fügen so viele Benutzer und Schulungsmaterialien hinzu, wie Sie benötigen.

Fazit

Aus der Analyse der Antworten ergeben sich die Kriterien, anhand derer ein neues LMS ausgewählt werden muss. Entscheidend ist hierbei, das LMS nicht am Stand der aktuellen Qualifizierungsmaßnahmen, sondern an der Strategie für die kommenden Jahre auszurichten.

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Die Nachfrage nach digitalen Lösungen für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen, Trainings und E-Learning in Unternehmen nimmt zu. Grund dafür sind die aktuellen Entwicklungen, die zunehmende Flexibilität des Arbeitsplatzes und seine Verlagerung ins Homeoffice oder hin zu Remote-Work. Die Lösung, um den digitalen Wandel im Unternehmen bewerkstelligen zu können, sind LMS – Learning Management Systeme. Das Learning Management System hilft dabei, wichtige Bestandteile des Personalmanagements eines Unternehmens digital zu zentralisieren. Innerhalb einer Plattform bündeln LMS Kommunikation, Weiterbildung und Verwaltung übersichtlich.

Doch was sind eigentlich die Vor- und Nachteile dieses Systems?

Vorteile

Ein LMS bündelt viele wichtige Eigenschaften und Vorzüge:

Flexibilität

Unternehmen können einfach und unkompliziert ihre Lehr- und Lerninhalte über ein LMS zur Verfügung stellen. Durch On-Demand-Kurse, Live-Webinare oder Sreencasts wird ein abwechslungsreicher und flexibler Mix geschaffen, der alle didaktischen Komponenten abdeckt und die Mitarbeiter in ihrem individuellen Lernprozess unterstützt.

Selbstbestimmtes Lernen

Mitarbeiter können sich die Lerninhalte selbstbestimmt einteilen und so oft wiederholen, wie sie das wollen. Dies wirkt motivierend und erhöht den Lernerfolg. Sie können Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren, generieren dadurch mehr Flexibilität und haben weniger Zeitaufwand als bei Präsenzschulungen. Zudem erleichtert der Zugang über alle mobilen Geräte die unkomplizierte Nutzung.

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist eine der gefragtesten Vorzüge, wenn es um Learning Management Systeme geht. Ein LMS kann problemlos große Datenmengen verwalten, eine große Anzahl von Nutzern, die gleichzeitig auf das System zugreifen, händeln, ihnen die Möglichkeit geben, sich von überall auf der Welt aus ohne Verzögerungen einzuloggen und es kann die Benutzer in verschiedenen Zweigen verwalten und organisieren.

Zeitersparnis

Sowohl die Lernenden, als auch die Lehrenden haben einen deutlichen zeitlichen Nutzen bei der Verwendung von Learning Management Systemen. Die Lernenden können jederzeit und an jedem Ort auf die Lerninhalte zugreifen und sie sich in ihrem eigenen Lerntempo aneignen und bei Bedarf wiederholen.

Kostenersparnis

Das Unternehmen kann nach einmaliger Investition in ein LMS seine Schulungsprozesse digitalisieren und damit Ressourcen sparen. Im Gegensatz zu Präsenzschulungen entfallen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung, externer Trainer und eventuell anfallender Fahrt- und Unterbringungskosten.

Einfache Organisation von Abläufen

Dank der intuitiven Handhabung von LMS ist es schnell und einfach möglich, Mitarbeiter zu Kursen hinzuzufügen, Ziele vorzugeben, Lernunterlagen zu teilen oder Zertifikate zu versenden.

Größerer Unternehmenserfolg

Mitarbeiter profitieren von der Flexibilität eines LMS, indem sie in ihrem individuellen Lernprozess motiviert und unterstützt werden. Zufriedenes und kompetentes Personal wirkt sich wiederum auf den Unternehmenserfolg aus. Zudem wird der Arbeitgeber als attraktiv wahrgenommen.

Nachteile

Neben den unzähligen Vorteilen, die ein Learning Management System bietet, müssen dennoch auch einige wenige Punkte kritisch betrachtet werden.

Zum einen gibt es Inhalte, die sich nicht für das Online-Learning eignen. Zum anderen kann es als Nachteil empfunden werden, keinen persönlichen Kontakt zu Lehrenden und anderen Lernenden zu haben. Um der Gefahr zu entgehen, dass Inhalte falsch verstanden und gelernt werden, sollte es im LMS unbedingt die Möglichkeiten für die Lernenden geben, individuelle Fragen zu stellen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, dass Bildschirmlernen möglicherweise zu einer schnelleren Ermüdung, insbesondere der Augen, führen kann und regelmäßige kurze Pausen hier umso wichtiger sind. Zudem erfordert eigenständiges, flexibles Lernen ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Und zu guter Letzt: bei Online-Prüfungen lässt sich leichter schummeln.

Fazit: LMS lohnt sich

Die zahlreichen Vorzüge des LMS lassen nicht lange daran zweifeln, ob sie die Antwort auf die Frage sein können, wie der digitale Wandel für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen und Trainings in Unternehmen bewerkstelligt werden kann. Die Vorteile sind vielfältig und überzeugend: ein LMS spart Zeit und Kosten, erleichtert die Organisation von Schulungen, ermöglicht den Teilnehmern ein selbstbestimmtes Lernen und führt zu nachhaltigem Lernerfolg.

Wenn das Learning Management System dann noch die richtigen und wichtigsten Anforderungen erfüllt, steht der digitalen Bereitstellung von Lerninhalten nichts mehr im Weg!

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LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Doch was heißt das genau? Ein LMS ist eine Software, mit der Materialien für Online-Schulungen erstellt, verwaltet, organisiert und für die Zielgruppe bereitgestellt werden können. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt.

Funktionen von LMS

Learning

Das Ziel eines Learning Management Systems ist es, das Lernen im Unternehmen oder der Organisation zu ermöglichen und zu vereinfachen. Mithilfe des Systems sollen die Planung, Durchführung und Bewertung dieses Lernprozesses effizienter gestaltet werden.

Management

Mit einem LMS können die Online-Kurse, aber auch die Teilnehmer und ihre Ergebnisse organisiert und verwaltet werden. So kann nicht nur die Effektivität der Materialien analysiert werden, sondern auch das Lernverhalten und die Lernfortschritte der Teilnehmer, sowie die Abschlussraten.

System

System meint hier nichts anderes als Software. Die Software besteht aus zwei Elementen: der Schnittstelle für die Administratoren und der Benutzeroberfläche. Die Admin-Schnittstelle, oder auch Interface, ist der Bereich in dem die Administratoren Einstellungen vornehmen, ihre Materialen verwalten und Berichte und Analyse einsehen können. Auf der Benutzeroberfläche sind die Teilnehmenden unterwegs. Dort können sie auf die erstellten Materialen zugreifen und mit ihnen interagieren.

Arten

SaaS-LMS

Ein cloudbasiertes LMS basiert auf dem „Software-as-a-Service“-Prinzip. Hierbei werden sämtliche Daten auf externen Servern gespeichert. Eine eigene Verwaltung und Infrastruktur entfällt und man bezahlt nur den in Anspruch genommenen Service.. Dafür muss man Einschränkungen bei den Individualisierungsmöglichkeiten, die Abhängigkeit vom Anbieter und die Weitergabe unternehmensbezogener Daten in Kauf nehmen.

Gehostetes LMS

Bei einem gehosteten LMS handelt es sich um eine sogenannte On-Premise Lösung. Dabei hat man einen direkten, uneingeschränkten Zugriff auf alle Ressourcen und es sind Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung gegeben. Die Sicherheit und Servicequalität unterliegen der eigenen Kontrolle und Daten gelangen nicht nach außen. Allerdings ist die On-Premise Lösung aufwendiger und teurer, da eigene Server und die Hardware zunächst angeschafft werden müssen und durch interne IT-Spezialisten verwaltet werden müssen.

Nutzen auf einen Blick

Unternehmen/Organisation

  • Schulungsmaterialien verwalten: alles an einem Ort verfügbar machen und jederzeit mit einem Klick aktualisieren können
  • Fortschritte im Blick behalten: Berichte über den Fortschritt der Teilnehmer und Einblick in die Leistung erhalten
  • Schulungsmaterialien erstellen: in manchen LMS ist es auch möglich, Kurse, Prüfungen und Assessments zu erstellen
  • Schulungen skalieren: ohne weitere Umstände von einem Kurs auf 100 Kurse skalieren können
  • Kostenersparnis: Reise-, Unterbringungskosten und Kosten für externe Trainer und Seminarräume einsparen

Teilnehmer

  • Inhalte einfacher lernen: durch zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf die Lernmaterialien das eigene Lerntempo festlegen und bessere Ergebnisse erzielen
  • Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren: mehr Flexibilität und weniger zeitaufwendige Präsenzschulungen
  • von abwechslungsreichen Formaten profitieren: mehr Spaß durch einen Mix aus Text, Bild, Podcast und Video
  • Belohnung erhalten: erfolgreich abgeschlossene Kurse und Schulungen werden mit einem Zertifikat belohnt
  • unkomplizierte Nutzung: Zugang über alle mobilen Geräte möglich

Learning Management Systeme werden von Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen eingesetzt. Sie ermöglichen die Umsetzung von Lernprozessen und sparen Zeit und Geld.

Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, Lern- und Schulungsunterlagen einfach und unkompliziert an einem Ort zu erstellen, verwalten und ihrer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.

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