Onboarding Tools

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Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. Onboarding-Tools helfen dabei, bestimmte Onboarding-Prozesse und -Aufgaben in Ihrem Unternehmen zu organisieren und zu automatisieren. Sie versuchen, den gesamten Onboarding-Prozess so nahtlos wie möglich zu gestalten. Einige Tools konzentrieren sich auf ganz bestimmte Aufgaben, während andere eher einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die bekanntesten Onboarding-Tools vor:

1) Organimi

Organimi vereinfacht den Prozess der Erstellung und des Austauschs von Organigrammen. Ein einfaches Drag-and-Drop-System ermöglicht es Ihnen, Ihre Daten zu importieren, Ihr Organigramm zu gestalten und es dann mit Mitarbeitern zu teilen. Mit Organimi ist es einfach, Ihr Organigramm stets auf dem neuesten Stand zu halten.

2) Kissflow

Kissflow ist eine innovative HR-Automatisierungsplattform. Sie ist einfach zu bedienen und anzupassen und beinhaltet eine Reihe von Tools, mit denen Sie innerhalb von Minuten visuelle Darstellungen und Daten für die Weitergabe an neue Mitarbeiter erstellen können. Die Formularerstellung erleichtert die Erfassung von Mitarbeiterinformationen, und die Tatsache, dass das System cloudbasiert ist, bedeutet, dass es von überall aus zugänglich ist. Kissflow lässt sich mit allen gängigen HRMS- und Gehaltsabrechnungssystemen integrieren, bietet aber auch API-Integrationen für mehr Flexibilität. Ein weiterer Pluspunkt ist das Echtzeit-Dashboard, das Ihren HR-Teams einen Top-Down-Überblick über ihre Onboarding-Vorgänge bietet.

3) BambooHR

BambooHR ist eine cloudbasierte HR-Plattform, die sich an mittlere und kleine Unternehmen richtet. Ihr System bietet eine umfassende HR-Suite, die viele verschiedene Standard-HR-Tools umfasst, darunter ATS, Onboarding-Apps, Zeitmanagement und vieles mehr. Wenn Sie auf der Suche nach einer Komplettlösung sind, die alle Standard-HR-Aufgaben erledigt, ohne dass Sie zwischen verschiedenen Anwendungen hin- und herwechseln müssen, ist BambooHR eine ausgezeichnete Wahl. BambooHR bietet außerdem erweiterte Berichtsfunktionen, mit denen Ihr HR-Managementteam einen vollständigen Überblick über die Abläufe in seiner Abteilung erhält.

4) Zenefits

Zenefits ist eine der bekanntesten Plattformen für das Leistungsmanagement. Die Software spielt in den Personalabteilungen einiger der größten Unternehmen der Welt eine wichtige Rolle. Ihr System ist jedoch auch für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Die von Zenefits angebotenen HR-Automatisierungsfunktionen machen es Teams leicht, ihre Mitarbeiterleistungen zu verwalten, unabhängig davon, ob sie in einem traditionellen Büro oder an einem entfernten Standort tätig sind. Zenefits ist eine HR-Lösung mit vollem Funktionsumfang, die Lohn- und Gehaltsabrechnung, Leistungsmanagement und Compliance-Überwachung umfasst. Es ist eine hervorragende Investition für HR-Teams, die nach einer umfassenden Lösung suchen. Zenefits lässt sich auch mit G Suite, Salesforce, Office 365 und Slack integrieren.

5) Scoro

Scoro ist eine Komplettlösung für die Verwaltung von Remote-Teams. Sie bietet Projektmanagement, Zusammenarbeit und Abrechnungsmanagement in einer einzigen, einfach zu bedienenden Lösung. Ihre Remote-Onboarding-Tools sind vollständig ausgearbeitet und bieten eine komplette Onboarding-Erfahrung für neue Mitarbeiter. Für Remote-Teams ist die Investition in eine Lösung wie Scoro ein klarer Fall. Es bietet eine umfassende Lösung, zusammen mit tiefgreifenden Analysetools, die es Ihnen ermöglichen, einen sofortigen Überblick über Ihr gesamtes Team zu erhalten, ihren Fortschritt bei Projekten zu verfolgen und Echtzeitberichte über die von ihnen geleistete Arbeit zu erstellen. Scoro lässt sich in eine Reihe beliebter Anwendungen integrieren, so dass die Teams nicht von ihren aktuellen Lösungen abrücken müssen.

6) SentricHR

SentricHR ist ein Tool, das speziell für die Rationalisierung des Onboarding-Prozesses entwickelt wurde. Es hilft Ihnen, alle Ihre Onboarding-Prozesse, Dokumente und Mitarbeiterinformationen zu definieren und zu organisieren, und begleitet sie durch den Prozess der Aufnahme in Ihr Team. Das System ist einfach und umfasst eine mobile App, mit der die Mitarbeiter den Onboarding-Prozess durchlaufen. Das Tool trägt dazu bei, das Engagement der Mitarbeiter und ihrer Vorgesetzten zu verbessern. Das System wickelt auch die Gehaltsabrechnung ab und vereint alle wichtigen HR-Funktionen unter einem Dach und bietet eine umfassende Berichtslösung.

7) Lessonly

Wenn es darum geht, Ihren neuen Mitarbeitern und Teams Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen, ist Lessonly vielleicht das beste Tool, das derzeit auf dem Markt ist. Lessonly hilft Teams dabei, wichtiges Arbeitswissen in Lektionen umzuwandeln, mit denen neue Mitarbeiter alles lernen können, was sie wissen müssen. Lessonly geht tiefer als einfache Video-Tutorials. Es ist eine vollwertige Schulungslösung. Die App hilft Ihnen, mit Ihrem Team in Kontakt zu treten, um ihnen wichtige Prozess- und Betriebsinformationen beizubringen, die sie in ihrem neuen Job brauchen werden. Sie können wichtige Arbeitsdokumente, Powerpoint-Präsentationen und andere Dateien auf jedem Gerät teilen. Das Lessonly-System macht es den Mitarbeitern leicht, Lektionen zu üben und zu wiederholen. Sie können jederzeit zu einer Lektion zurückkehren, die sie bereits abgeschlossen haben. Das bedeutet, dass sich ein Lessonly-Abonnement für Ihre Mitarbeiter während der gesamten Dauer ihres Arbeitsverhältnisses auszahlt – nicht nur bei der ersten Einstellung.

Tools verbessern die Mitarbeiterbindung

Tools für das Onboarding von Mitarbeitern helfen Ihnen, die Mitarbeiterbindung zu verbessern und den Prozess der Einstellung neuer Mitarbeiter sowohl für die Mitarbeiter selbst als auch für das Unternehmen reibungslos zu gestalten. Die in diesem Artikel vorgestellten Tools können Ihnen dabei helfen, bestimmte Prozesse zu rationalisieren oder Ihre gesamte Personalarbeit zu bewältigen.

Onboarding: Definition

von Julia

Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, […]

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06/12/2021

Anforderungen an ein LMS: Checkliste

von Julia

Lernvideos sind kurze Filme, die ein Thema erläutern, eine Anleitung darbieten oder Wissen vermitteln. Die Aufnahme eines Lernvideos erfordert keine außerordentlich guten Video-Kenntnisse.

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03/12/2021

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Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, sich nahtlos in das übrige Unternehmen zu integrieren. Dieser Prozess umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, die vom Stellenangebot bis hin zur Teamschulung reichen. Onboarding kann zwischen einigen Wochen und einem Jahr dauern, aber die effektivste Einarbeitung dauert in der Regel mindestens ein paar Monate. Im Idealfall fühlen sich die Mitarbeiter nach Abschluss der Einarbeitung sicher und kompetent.

Was sind Onboarding-Aktivitäten?

Onboarding besteht aus einer Vielzahl von Einzelprozessen; es gibt jedoch keine offizielle Definition, und die Meinungen darüber, welche Prozesse unter den Begriff Onboarding fallen, gehen nach wie vor auseinander. Folgende Prozesse können Bestandteil sein:

  • Stellenausschreibung
  • Gehaltsverhandlung
  • Formalitäten für neue Mitarbeiter
  • Schulung zu Richtlinien und Kultur
  • Ausbildung am Arbeitsplatz
  • Schulung zum Mitarbeiterhandbuch
  • Formalitäten zu Sozialleistungen
  • Aufklärung über Sozialleistungen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Einführungen für Führungskräfte
  • Einführung in das Team

Wie sieht der Einarbeitungsprozess für einen neuen Mitarbeiter aus?

Personalverantwortliche sind sich im Allgemeinen einig, dass das Onboarding in dem Moment beginnt, in dem ein Bewerber ein Stellenangebot annimmt, und endet, wenn der neue Mitarbeiter vollständig integriert ist und die erwarteten Leistungen erbringt. Unabhängig davon, ob ein Unternehmen alle aufgeführten Elemente anbietet oder nicht, ist es eine kluge Investition, allen neuen Mitarbeitern eine gründliche, effiziente und einheitliche Einführung in ihr neues Unternehmen zu bieten. Untersuchungen zeigen, dass die Qualität des Onboardings, die neue Mitarbeiter erfahren, unter anderem das Engagement, die Leistung und die Langlebigkeit erheblich beeinflusst. Die besten Einarbeitungsprozesse beinhalten folgende Punkte:

  • Festlegung von Erwartungen
  • Aufbau von Beziehungen zu anderen Mitarbeitern
  • Schaffung von Vertrauen und Zuversicht
  • Klare Definition von Rollen und Grenzen

Wie lange dauert das Onboarding?

Die Aufnahme einer neuen Tätigkeit kann überwältigend sein, und die Einarbeitung ist am effektivsten, wenn sie über einen längeren Zeitraum verteilt wird. So können die Mitarbeiter die Informationen besser behalten, da sie Zeit haben, alles zu verarbeiten und bei Bedarf Fragen zu stellen. Es gibt keine strikte Regel dafür, wie lange die Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters dauern sollte. Es ist jedoch wichtig, diesen Prozess gründlich durchzuführen, wenn Sie das Engagement Ihrer Mitarbeiter maximieren und die Mitarbeiterfluktuation minimieren wollen. In vielen Unternehmen dauert der Einarbeitungsprozess nur einen Monat oder ein paar Wochen. Dies kann die Gefahr bergen, dass sich neue Mitarbeiter mit ihren Aufgaben überfordert fühlen und keinen Anschluss an das übrige Unternehmen finden. Viele Personalfachleute empfehlen, dass ein Onboarding-Prozess etwa 90 Tage dauern sollte. Andere wiederum empfehlen, den Prozess auf bis zu ein Jahr auszudehnen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter über die notwendigen Ressourcen verfügen, um das Unternehmen kennenzulernen, ihre Ausbildung zu verinnerlichen und sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit wohl zu fühlen.

Onboarding Tools

von Julia

Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. […]

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06/12/2021

Anforderungen an ein LMS: Checkliste

von Julia

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03/12/2021

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LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt. Es gibt heute mehr als 700 LMS auf dem Markt. Es würde Jahre dauern, jedes einzelne zu prüfen. Um Ihrem Team zu helfen, das Feld einzugrenzen, haben wir eine Liste mit allgemeinen Anforderungen an Lernmanagementsysteme erstellt.

Benutzer- und Kursverwaltung

Zunächst müssen Sie entscheiden, wie Sie mit Benutzern und Gruppen im LMS arbeiten wollen. Beantworten Sie dazu ein paar Fragen:

  • Wie werden Sie Mitarbeiter registrieren – werden sich die Benutzer selbst registrieren oder wird ein Administrator die Teilnehmer registrieren?
  • Wer wird an der Verwaltung des LMS beteiligt sein? Benötigen Sie ein System, mit dem Sie verschiedene Benutzerrollen zuweisen können, z. B. Administratoren, Herausgeber, KMU (Subject Matter Experts) und Benutzer?
  • Planen Sie, individuelle Schulungsprogramme für verschiedene Mitarbeiter oder Organisationen zu erstellen?
  • Wie wollen Sie neue Benutzer hinzufügen – per E-Mail oder durch Importieren aus einer Excel-Datei oder beides?

Lernmodelle

Als Nächstes müssen Sie sich für das Lernmodell entscheiden, das für Ihre geschäftlichen Anforderungen am besten geeignet ist.

Reines E-Learning

Die Mitarbeiter werden ausschließlich online geschult. Sie absolvieren Kurse und Tests und lesen empfohlene Artikel und Bücher.

Blended Learning

Nur ein Teil der Schulung wird auf das Online-Lernen übertragen. Sie können Ihre Mitarbeiter zum Beispiel bitten, alle erforderlichen Kurse über E-Learning zu absolvieren und anschließend eine praktische Schulung vor Ort zu absolvieren.

Ausbildergeführte Schulung

Bei dieser Art von Schulung können Lernende und Ausbilder interagieren und das Schulungsmaterial entweder einzeln oder in einer Gruppe diskutieren. Die Ausbilder können die Schulungen in Form von Vorlesungen oder Klassenräumen oder sogar virtuell mit Hilfe von Videokonferenzen durchführen.

Format und Erstellung von Lerninhalten

In dieser Phase müssen Sie entscheiden, welche Art von Schulungsmaterialien Sie Ihren Mitarbeitern anbieten wollen und ob Sie intern Kurse erstellen wollen oder nicht. Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Welche Dateiformate werden Sie verwenden? Wollen Sie PDFs, Dokumente, MP3s, MP4s, SCORM, AICC oder Tin Can hochladen? Vergewissern Sie sich, dass das LMS alle Datei- und E-Learning-Formate sowie Datenerfassungsfunktionen unterstützt, die Sie benötigen.
  • Benötigen Sie einen Kurseditor? Einige LMS verfügen über einen integrierten Editor, mit dem Sie einfache Tests und Kurse erstellen können. Möglicherweise ist auch ein leistungsfähiges Autorentool zur Erstellung von interaktiven Kursen, Quizfragen und Gesprächssimulationen enthalten. Mit diesen Tools können Sie ansprechende Lerninhalte mit eingebetteten Videos, Screencasts, Interaktionen und verzweigten Szenarien erstellen.

Analysen und Berichte

Bei der Ausbildung geht es um Ergebnisse. Entscheiden Sie also, wie Sie diese messen wollen. Der Vorteil eines LMS ist, dass Sie nicht mehr mit Excel-Tabellen arbeiten und Leistungsdaten manuell verarbeiten müssen. Beantworten Sie ein paar Fragen:

  • Benötigen Sie detaillierte Berichte über Materialien, Gruppen und Benutzer, oder reicht es aus, wenn Sie über die Fortschritte der Lernenden im Allgemeinen informiert sind? Denken Sie daran, dass diese Analysen auch dazu genutzt werden können, sowohl Ihre Inhalte als auch das Lernsystem selbst zu verbessern.
  • Möchten Sie die Berichte individuell anpassen? Einige LMS bieten Ihnen die Möglichkeit, eigene Vorlagen zu erstellen, d. h. die von Ihnen benötigten Metriken automatisch in Form von Diagrammen, Grafiken, Dashboards usw. anzuzeigen.

Zusätzliche Optionen

Lernplattformen bieten in der Regel zusätzliche Optionen an. Einige davon können für Sie hilfreich sein. Andere können ablenkend wirken. Das hängt ganz von Ihren geschäftlichen Anforderungen ab.

Soziales Lernen

Mehr als 60 % der Unternehmen möchten, dass ihre Mitarbeiter täglich lernen. Natürlich ist es nahezu unmöglich, die Mitarbeiter dazu zu bringen, täglich an Kursen teilzunehmen, aber Sie können sie dazu motivieren, interessante Bildungsinhalte online mit anderen zu teilen und zu diskutieren.

Wenn Sie die soziale Zusammenarbeit nutzen wollen, brauchen Sie ein LMS mit Funktionen für soziales Lernen. Diese Systeme ähneln in gewisser Weise den sozialen Medien, in denen Mitarbeiter Artikel veröffentlichen, die Beiträge ihrer Kollegen diskutieren und Inhalte mögen und teilen können. Ausbilder und Experten können auch Schulungsmaterialien für Mitarbeiter hinzufügen und bei Bedarf Fragen beantworten.

Talent-Management

Wenn Sie bei Ihren Mitarbeitern bestimmte Fähigkeiten entwickeln möchten, sollten Sie nach einem LMS mit einer Funktion zur Verwaltung von Fähigkeiten suchen. Damit können Sie die erforderlichen Kompetenzen auswählen und Lernprogramme erstellen, die Qualifikationslücken schließen und den Erfolg der Nutzer verfolgen.

Mobiles Lernen

Wenn Sie Vertriebsmitarbeiter oder andere Mitarbeiter schulen wollen, die ständig unterwegs sind, sollten Ihre Lerninhalte auf allen mobilen Geräten gut aussehen. Zumindest brauchen Sie ein LMS, das vollständig responsive Kurse unterstützt, die sich an die Bildschirmgröße jedes Geräts anpassen. Die ideale Lösung ist eine Plattform mit einer mobilen App, die es den Lernenden ermöglicht, Kurse offline zu besuchen. Letzteres ist besonders hilfreich für diejenigen, die viel unterwegs sind und im Flugzeug oder an anderen Orten mit geringer oder gar keiner Internetverbindung auf die Schulungsunterlagen zugreifen müssen.

e-Commerce

Wenn Sie planen, Kurse zu verkaufen, sollten Sie nach LMS mit einer E-Commerce-Option suchen. Damit können Sie Preise für Kursmaterial festlegen sowie Verkäufe verfolgen und Einnahmen verwalten, ohne ein e-Commerce-Backend integrieren zu müssen.

White-Labeling und individuelle Anpassung

Überlegen Sie, ob Sie das Lernportal in Ihrem eigenen Unternehmensstil gestalten möchten. Bei einigen LMS können Sie nur das Farbschema ändern und das Firmenlogo hochladen. Bei anderen können Sie die Oberfläche komplett neu gestalten, so dass sie sich nahtlos in die Markenstandards des Unternehmens und die Unternehmenswebsites einfügt. Bei einigen Systemen können Sie die Plattform sogar auf Ihre eigene Domain verlagern und die Oberfläche der mobilen App ändern. Die meisten Anbieter verlangen dafür jedoch eine zusätzliche Gebühr.

Gamification

Durch die Vergabe von Punkten und Belohnungen für erledigte Aufgaben werden die Lernenden noch stärker in die Schulung einbezogen und bemühen sich noch mehr um den Erfolg. Die meisten Anbieter haben diesen Trend aufgegriffen und Gamification-Elemente in ihr LMS aufgenommen: Punkte, Auszeichnungen, Bewertungen, Abzeichen und mehr. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter mit Hilfe von Spielmechanismen noch stärker motivieren möchten, sollten Sie sich für ein LMS mit Gamification entscheiden.

Bescheinigungen

Eine weitere Möglichkeit, Benutzer zum Lernen zu motivieren, besteht darin, sie mit Zertifikaten zu belohnen. Einige LMS stellen den Nutzern automatisch Zertifikate aus, nachdem sie einen Kurs oder einen Test abgeschlossen haben. Diese Option ist auch für Unternehmen hilfreich, die ihren Mitarbeitern berufliche Zertifizierungen verleihen oder Zertifizierungsschulungen als Dienstleistung anbieten.

Sicherheit

Legen Sie je nach den Richtlinien Ihres Unternehmens die Sicherheitsanforderungen fest, z. B. wo die Daten gespeichert werden, wie die Benutzer Logins und Passwörter erhalten und sich im System authentifizieren sollen und wer auf welche Daten zugreifen kann.

Integration mit anderen Systemen

Überlegen Sie, ob Sie eine Integration mit HR-Software, BI-Systemen, CRMs oder anderen Diensten benötigen. Für viele Organisationen im Gesundheitswesen, die medizinisches Fachpersonal ausbilden, ist es beispielsweise wichtig, dass eine Lernplattform mit den ACCME-Webdiensten integriert werden kann.

Kostenüberlegungen

Bei der Suche nach einer Lernplattform kommt man um den finanziellen Aspekt nicht herum. Um das perfekte System für Ihr Budget zu finden, sollten Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Preismodelle kennen und das für Ihr Unternehmen am besten geeignete Modell bestimmen. Es gibt mehrere Preismodelle:

Bezahlung pro aktivem Nutzer: Sie zahlen nur für diejenigen, die das System in jedem Abrechnungszeitraum nutzen.

Bezahlung pro Lernenden: Sie zahlen einen Festpreis für eine bestimmte Anzahl von Benutzern, unabhängig davon, ob diese aktiv sind oder nicht.

Abrechnung nach Aufwand: Sie zahlen nur für das, was Sie nutzen, z.B. für Benutzer und die von ihnen belegten Kurse.

Lizenzgebühr/Abonnement: Sie zahlen einen festen Preis für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 1 Jahr oder 6 Monate, und fügen so viele Benutzer und Schulungsmaterialien hinzu, wie Sie benötigen.

Fazit

Aus der Analyse der Antworten ergeben sich die Kriterien, anhand derer ein neues LMS ausgewählt werden muss. Entscheidend ist hierbei, das LMS nicht am Stand der aktuellen Qualifizierungsmaßnahmen, sondern an der Strategie für die kommenden Jahre auszurichten.

Onboarding Tools

von Julia

Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. […]

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06/12/2021

Onboarding: Definition

von Julia

Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, […]

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Die Nachfrage nach digitalen Lösungen für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen, Trainings und E-Learning in Unternehmen nimmt zu. Grund dafür sind die aktuellen Entwicklungen, die zunehmende Flexibilität des Arbeitsplatzes und seine Verlagerung ins Homeoffice oder hin zu Remote-Work. Die Lösung, um den digitalen Wandel im Unternehmen bewerkstelligen zu können, sind LMS – Learning Management Systeme. Das Learning Management System hilft dabei, wichtige Bestandteile des Personalmanagements eines Unternehmens digital zu zentralisieren. Innerhalb einer Plattform bündeln LMS Kommunikation, Weiterbildung und Verwaltung übersichtlich.

Doch was sind eigentlich die Vor- und Nachteile dieses Systems?

Vorteile

Ein LMS bündelt viele wichtige Eigenschaften und Vorzüge:

Flexibilität

Unternehmen können einfach und unkompliziert ihre Lehr- und Lerninhalte über ein LMS zur Verfügung stellen. Durch On-Demand-Kurse, Live-Webinare oder Sreencasts wird ein abwechslungsreicher und flexibler Mix geschaffen, der alle didaktischen Komponenten abdeckt und die Mitarbeiter in ihrem individuellen Lernprozess unterstützt.

Selbstbestimmtes Lernen

Mitarbeiter können sich die Lerninhalte selbstbestimmt einteilen und so oft wiederholen, wie sie das wollen. Dies wirkt motivierend und erhöht den Lernerfolg. Sie können Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren, generieren dadurch mehr Flexibilität und haben weniger Zeitaufwand als bei Präsenzschulungen. Zudem erleichtert der Zugang über alle mobilen Geräte die unkomplizierte Nutzung.

Skalierbarkeit

Skalierbarkeit ist eine der gefragtesten Vorzüge, wenn es um Learning Management Systeme geht. Ein LMS kann problemlos große Datenmengen verwalten, eine große Anzahl von Nutzern, die gleichzeitig auf das System zugreifen, händeln, ihnen die Möglichkeit geben, sich von überall auf der Welt aus ohne Verzögerungen einzuloggen und es kann die Benutzer in verschiedenen Zweigen verwalten und organisieren.

Zeitersparnis

Sowohl die Lernenden, als auch die Lehrenden haben einen deutlichen zeitlichen Nutzen bei der Verwendung von Learning Management Systemen. Die Lernenden können jederzeit und an jedem Ort auf die Lerninhalte zugreifen und sie sich in ihrem eigenen Lerntempo aneignen und bei Bedarf wiederholen.

Kostenersparnis

Das Unternehmen kann nach einmaliger Investition in ein LMS seine Schulungsprozesse digitalisieren und damit Ressourcen sparen. Im Gegensatz zu Präsenzschulungen entfallen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung, externer Trainer und eventuell anfallender Fahrt- und Unterbringungskosten.

Einfache Organisation von Abläufen

Dank der intuitiven Handhabung von LMS ist es schnell und einfach möglich, Mitarbeiter zu Kursen hinzuzufügen, Ziele vorzugeben, Lernunterlagen zu teilen oder Zertifikate zu versenden.

Größerer Unternehmenserfolg

Mitarbeiter profitieren von der Flexibilität eines LMS, indem sie in ihrem individuellen Lernprozess motiviert und unterstützt werden. Zufriedenes und kompetentes Personal wirkt sich wiederum auf den Unternehmenserfolg aus. Zudem wird der Arbeitgeber als attraktiv wahrgenommen.

Nachteile

Neben den unzähligen Vorteilen, die ein Learning Management System bietet, müssen dennoch auch einige wenige Punkte kritisch betrachtet werden.

Zum einen gibt es Inhalte, die sich nicht für das Online-Learning eignen. Zum anderen kann es als Nachteil empfunden werden, keinen persönlichen Kontakt zu Lehrenden und anderen Lernenden zu haben. Um der Gefahr zu entgehen, dass Inhalte falsch verstanden und gelernt werden, sollte es im LMS unbedingt die Möglichkeiten für die Lernenden geben, individuelle Fragen zu stellen. Auch sollte nicht unterschätzt werden, dass Bildschirmlernen möglicherweise zu einer schnelleren Ermüdung, insbesondere der Augen, führen kann und regelmäßige kurze Pausen hier umso wichtiger sind. Zudem erfordert eigenständiges, flexibles Lernen ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Und zu guter Letzt: bei Online-Prüfungen lässt sich leichter schummeln.

Fazit: LMS lohnt sich

Die zahlreichen Vorzüge des LMS lassen nicht lange daran zweifeln, ob sie die Antwort auf die Frage sein können, wie der digitale Wandel für Aus- und Weiterbildungen, Schulungen und Trainings in Unternehmen bewerkstelligt werden kann. Die Vorteile sind vielfältig und überzeugend: ein LMS spart Zeit und Kosten, erleichtert die Organisation von Schulungen, ermöglicht den Teilnehmern ein selbstbestimmtes Lernen und führt zu nachhaltigem Lernerfolg.

Wenn das Learning Management System dann noch die richtigen und wichtigsten Anforderungen erfüllt, steht der digitalen Bereitstellung von Lerninhalten nichts mehr im Weg!

Onboarding Tools

von Julia

Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. […]

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Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, […]

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LMS ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Learning Management System“. Doch was heißt das genau? Ein LMS ist eine Software, mit der Materialien für Online-Schulungen erstellt, verwaltet, organisiert und für die Zielgruppe bereitgestellt werden können. Diese wird vor allem im Bereich des E-Learning genutzt.

Funktionen von LMS

Learning

Das Ziel eines Learning Management Systems ist es, das Lernen im Unternehmen oder der Organisation zu ermöglichen und zu vereinfachen. Mithilfe des Systems sollen die Planung, Durchführung und Bewertung dieses Lernprozesses effizienter gestaltet werden.

Management

Mit einem LMS können die Online-Kurse, aber auch die Teilnehmer und ihre Ergebnisse organisiert und verwaltet werden. So kann nicht nur die Effektivität der Materialien analysiert werden, sondern auch das Lernverhalten und die Lernfortschritte der Teilnehmer, sowie die Abschlussraten.

System

System meint hier nichts anderes als Software. Die Software besteht aus zwei Elementen: der Schnittstelle für die Administratoren und der Benutzeroberfläche. Die Admin-Schnittstelle, oder auch Interface, ist der Bereich in dem die Administratoren Einstellungen vornehmen, ihre Materialen verwalten und Berichte und Analyse einsehen können. Auf der Benutzeroberfläche sind die Teilnehmenden unterwegs. Dort können sie auf die erstellten Materialen zugreifen und mit ihnen interagieren.

Arten

SaaS-LMS

Ein cloudbasiertes LMS basiert auf dem „Software-as-a-Service“-Prinzip. Hierbei werden sämtliche Daten auf externen Servern gespeichert. Eine eigene Verwaltung und Infrastruktur entfällt und man bezahlt nur den in Anspruch genommenen Service.. Dafür muss man Einschränkungen bei den Individualisierungsmöglichkeiten, die Abhängigkeit vom Anbieter und die Weitergabe unternehmensbezogener Daten in Kauf nehmen.

Gehostetes LMS

Bei einem gehosteten LMS handelt es sich um eine sogenannte On-Premise Lösung. Dabei hat man einen direkten, uneingeschränkten Zugriff auf alle Ressourcen und es sind Möglichkeiten zur individuellen Personalisierung gegeben. Die Sicherheit und Servicequalität unterliegen der eigenen Kontrolle und Daten gelangen nicht nach außen. Allerdings ist die On-Premise Lösung aufwendiger und teurer, da eigene Server und die Hardware zunächst angeschafft werden müssen und durch interne IT-Spezialisten verwaltet werden müssen.

Nutzen auf einen Blick

Unternehmen/Organisation

  • Schulungsmaterialien verwalten: alles an einem Ort verfügbar machen und jederzeit mit einem Klick aktualisieren können
  • Fortschritte im Blick behalten: Berichte über den Fortschritt der Teilnehmer und Einblick in die Leistung erhalten
  • Schulungsmaterialien erstellen: in manchen LMS ist es auch möglich, Kurse, Prüfungen und Assessments zu erstellen
  • Schulungen skalieren: ohne weitere Umstände von einem Kurs auf 100 Kurse skalieren können
  • Kostenersparnis: Reise-, Unterbringungskosten und Kosten für externe Trainer und Seminarräume einsparen

Teilnehmer

  • Inhalte einfacher lernen: durch zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf die Lernmaterialien das eigene Lerntempo festlegen und bessere Ergebnisse erzielen
  • Weiterbildungen in den Arbeitstag integrieren: mehr Flexibilität und weniger zeitaufwendige Präsenzschulungen
  • von abwechslungsreichen Formaten profitieren: mehr Spaß durch einen Mix aus Text, Bild, Podcast und Video
  • Belohnung erhalten: erfolgreich abgeschlossene Kurse und Schulungen werden mit einem Zertifikat belohnt
  • unkomplizierte Nutzung: Zugang über alle mobilen Geräte möglich

Learning Management Systeme werden von Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen eingesetzt. Sie ermöglichen die Umsetzung von Lernprozessen und sparen Zeit und Geld.

Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, Lern- und Schulungsunterlagen einfach und unkompliziert an einem Ort zu erstellen, verwalten und ihrer Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.

Onboarding Tools

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Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. […]

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Du möchtest ein Lernvideo selbst erstellen? Ein gutes Lernvideo ist in wenigen Schritten einfach und schnell erstellt. Dazu benötigst du keine Vorkenntnisse, sondern lediglich ein Smartphone oder Tablet und unsere 5 Schritte.

Lernvideo selbst erstellen in 5 einfachen Schritten

Schritt 1: Konzept entwickeln

In diesem ersten Schritt entsteht die didaktische Grundlage für dein Lernvideo. Hier solltest du Antworten auf die wichtigen Fragen, welche Art von Video in welcher Weise produziert werden soll, bestenfalls in einem schriftlichen Konzept festhalten.

  • Was sind die Lernziele?
  • Welche Inhalte sollen vermittelt werden?
  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welche Methodik soll angewendet werden?
  • Wie lang soll das Video werden und wie soll der Aufbau aussehen?
  • Welche Hilfsmittel werden benötigt?

Schritt 2: Technik vorbereiten

Nun sollten alle benötigten Materialen und technische Hilfsmittel funktionsfähig bereitliegen. Heutzutage ist es vollkommen ausreichend ein Video mit dem Smartphone oder Tablet aufzunehmen. Oftmals bietet die Videofunktion der Geräte sogar die Möglichkeit, Anfangs- und Endpassagen zu schneiden. Sobald jedoch Ergänzungen durch beispielsweise Ton hinzukommen, empfehlen sich spezielle Programme zur Videobearbeitung, wie FilmoraGO oder KineMaster für das Smartphone (Android und iOS) bzw. Windows Movie Maker oder Camtasia für den Computer. Zur Unterstützung während der Aufnahme sollte ein Stativ verwendet werden. Neben den technischen Voraussetzungen sollte vor allem der entsprechende Drehort gewählt werden, der ruhig und gut beleuchtet ist.

Schritt 3: Dreharbeiten durchführen

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, kann der Dreh des Lernvideos starten. Empfehlenswert ist es eine Videogröße von 1920×1080 Pixel zu wählen und darauf zu achten, Smartphone oder Tablet in den Flugmodus zu versetzen, um wirklich ungestört arbeiten zu können. Desweiteren sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, falls einzelne Sequenzen wiederholt werden müssen.

Schritt 4: Lernvideo schneiden

Nach erfolgreichen Dreharbeiten wird das Video nun geschnitten. Je nachdem, welche Art von Video und wie viel Zeit zur Bearbeitung zur Verfügung steht, kann das Videomaterial entweder direkt auf dem Smartphone, oder erst auf den Computer geladen, und dann bearbeitet werden.

Schritt 5: Lernvideo veröffentlichen

Im letzten Schritt wird das Lernvideo dahingehend überprüft, ob alle Zielvorgaben erfüllt und die Inhalte verständlich sind. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass keine Urheber- und Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Abschließend kann das fertige Lernvideo auf einer Lernplattform veröffentlicht und somit der Zielgruppe zugänglich gemacht werden.

E-Learning abwechslungsreich gestalten

Um das digitale Lernen abwechslungsreich und effizient zu gestalten, eignen sich Lernvideos wunderbar. Sie sind universell einsetzbar und fördern das individuelle Lernen. Zudem haben Lernvideos nicht nur kognitive, sondern darüber hinaus auch motivationale und emotionale Funktionen. Das heißt, dass Lernende durch die Mimik des Gegenübers im Video und auch durch die Stimme, die zu hören ist, emotional angesprochen werden. Das führt dazu, dass sie „näher am Geschehen sind“ und mehr in das Lernen eingebunden werden. Das Lernvideo kann in Form von kommentierten Präsentationen, Erklärvideos, Tutorials, Animationen oder auch Podcasts aufbereitet werden. Der Vorteil dieser Formate liegt zum einen darin, dass sie je nach individuellem Lerntempo pausiert und vor- oder zurückgespult werden können. Zudem können sie durch ihre hohe Anschaulichkeit eine zielgerichtete Steuerung der Aufmerksamkeit generieren und sprechen aufgrund von Bewegtbildern und Sprache mehrere Reize an.

Onboarding Tools

von Julia

Das Onboarding von Mitarbeitern ist schwierig. Ein erfolgreiches Onboarding-Programm ist eine Notwendigkeit, um die Bindung, das Engagement und die Produktivität Ihrer neuen Mitarbeiter zu verbessern. Moderne Onboarding-Verfahren können jedoch langwierig und mühsam sein. Um den Prozess sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen zu vereinfachen, ist es wichtig, dass Sie in Tools investieren. […]

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Onboarding: Definition

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Onboarding ist ein Begriff aus dem Personalwesen, der sich auf den Prozess der Einführung eines neu eingestellten Mitarbeiters in ein Unternehmen bezieht. Onboarding wird auch als organisatorische Sozialisierung bezeichnet und ist ein wichtiger Teil des Prozesses, der den Mitarbeitern hilft, ihre neue Position und die Arbeitsanforderungen zu verstehen. Es ist der Prozess, der ihnen hilft, […]

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